Eine Woche Warnstreiks

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Eine Woche Warnstreiks: Deutliches Signal der Landesbeschäftigten an die Arbeitgeber

Frankfurt, 4. März 2011 – Mit mehr als 22.000 Beteiligten an Warnstreiks und Aktionen erreichte die beeindruckende Streikwoche der Landesbeschäftigten am Donnerstag ihren Höhepunkt. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes haben damit ein sehr deutliches Signal an die Arbeitgeber gesendet. Sie lassen sich nicht länger vertrösten, sie wollen einen Abschluss, der ihnen spürbar mehr Geld in die Taschen bringt. Insgesamt beteiligten sich im Laufe der Woche mehr als 53.000 Beschäftigte an Warnstreiks, Kundgebungen und Demonstrationen.

Besonders groß war der Anteil der angestellten Lehrkräfte, der pädagogischen Fachkräfte an Schulen und der Hochschulbeschäftigten. Sie haben haben vielerorts den Aktionen ihren Stempel aufgedrückt und damit deutlich gemacht, dass sie bereit sind, für einen Eingruppierungstarifvertrag zu kämpfen: “Keine EGO ohne L-EGO!”

Im you.tube-Kanal des GEW-Hauptvorstands gibt es als weitere Impressionen der Streikwoche zwei neue Videos zu den Kundgebungen in Düsseldorf und Mainz:
http://www.youtube.com/GEWHauptvorstand#p/u/1/2uQV4LFalUQ
http://www.youtube.com/GEWHauptvorstand#p/u/0/XCKTSRZgMig

Mit einer zentralen Veranstaltung in Potsdam und Kundgebungen in Schwerin, Dresden und Erfurt am selben Tag wollen wir den Arbeitgebern am kommenden Dienstag, dem 8. März noch einmal zeigen, dass die Beschäftigten die Verhandlungen, die am 9. März in Potsdam fortgesetzt werden, sehr genau beobachten.

Ilse Schaad

GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel. 069-78973-0
tarifrunde@gew.de

Geschrieben von: admin am 4.03.2011

Tarifrunde 2011: Warnstreik

Zur Unterstützung ihrer Forderungen sind KollegInnen in Aschaffenburg in einen Warnstreik getreten: http://www.gew-bayern.de/index.php?id=296&tx_ttnews[tt_news]=790&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=1e68a2ee58097266236d686db5243301

Geschrieben von: admin am 28.02.2011

L-EGO-Verhandlungen: GEW ruft zu Warnstreiks und Aktionen auf

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L-EGO-Verhandlungen: GEW ruft zu Warnstreiks und Aktionen auf

Am 28. April fand die fünfte Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften über die Entgeltordnung für Lehrkräfte statt. Nachdem die Arbeitgeber nicht bereit waren, vier grundlegenden Forderungen der Gewerkschaften zuzustimmen, beschloss die Bundestarifkommission der GEW am Abend, die angestellten Lehrerinnen und Lehrer im Westen zu Warnstreiks und im Osten zu Protestaktionen aufzurufen.

Beim letzten Treffen im März hatte die GEW von den Arbeitgebern zum heutigen Verhandlungstermin klare Aussagen zu vier Grundpositionen der Bildungsgewerkschaft gefordert:

- Geltungsbereich: Es wird eine umfassende tarifliche Regelung für alle angestellten Lehrkräfte angestrebt.
- Eingruppierungskriterien: Die Kriterien für die Eingruppierung umfassen die auszuübende Tätigkeit und die für diese Tätigkeit erforderliche Ausbildung. Eine Differenzierung nach dem Alter der SchülerInnen gibt es nicht.
- Eckeingruppierung: Die Eckeingruppierung E 13 für Tätigkeiten, für die ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss gefordert ist, gilt auch für Lehrkräfte.
Ost-West-Differenzierung: Es gilt eine einheitliche Eingruppierung in Ost und West.

Die Arbeitgeber erklärten hierzu:
- Der „Gleichklang“ zwischen Angestellten und Beamten habe sich bewährt – das heißt im Klartext, für die Erfüller wollen sie ihr einseitiges Bestimmungsrecht nicht aufgeben!
- bereits jetzt erfolge die Eingruppierung nach Tätigkeit und Ausbildung – das heißt im Klartext, über die Frage, ob die Tätigkeiten in der Schule gleichwertig sind oder ob nach Alter und Bildungsgang der SchülerInnen unterschieden werden darf, wollen die Arbeitgeber nicht reden!
- Die EG 14 für alle Lehrkräfte koste eine Milliarde Euro – das heißt im Klartext, was allen anderen Akademikern schon seit Jahrzehnten bezahlt wird, sollen Lehrkräfte nicht bekommen! Allein die Einkommensverluste der seit 2006 neu Eingestellten dürften schon jetzt höher als eine Milliarde sein! Das Gehalt der Lehrkräfte ist – im Gegensatz zu vielen anderen Ausgaben – eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Bildung ist MehrWert!
- über die „nur noch punktuell bestehenden“ Abweichungen könne erst gesprochen werden, wenn wesentliche Ergebnisse der Eingruppierungsverhandlungen vorliegen – mit so einer Ausrede lassen sich die Kolleginnen und Kollegen im Osten nicht vertrösten!

Die Gewerkschaften erklärten daraufhin, dass sie dies als Ablehnung ihrer Forderungen ansähen. Gegenüber den Arbeitgebern und der Presse kündigte die GEW Warnstreiks und Aktionen an. Die Pressemeldung finden Sie unter http://www.gew.de/GEW_kuendigt_Warnstreiks_und_Aktionen_an.html

Ende März haben zehn der 16 GEW Landesvorsitzenden und Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands der GEW TdL-Chef Hartmut Möllring (CDU) 80.000 Unterschriften für das GEW-Forderungspaket übergeben. Das zeigte, dass das Thema für die GEW einen sehr hohen Stellenwert hat. Jetzt zeigen die Beschäftigten, dass sie hinter den Forderungen stehen.

Warnstreiks und Aktionen der Lehrkräfte sind in der Woche vom 3. bis 7. Mai geplant. Aktivitäten finden in fast allen Bundesländern statt. Die genaue Streikplanung liegt in den Händen der Landesverbände. Wir fordern alle angestellten Lehrerinnen und Lehrer auf, sich mit ihrer örtlichen GEW in Verbindung zu setzen. Auf den Internet-Seiten der GEW sind die Aufrufe, Orte und Uhrzeiten zu finden. Nur eine breite Beteiligung wird die Arbeitgeber zwingen, sich endlich zu bewegen.

Geschrieben von: admin am 29.04.2010

Länder-Entgeltordnung

Klare Aussagen fordert die GEW von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ein, damit sinnvoll verhandelt werden kann. Bleiben diese aus, wird die GEW zu Warnstreiks aufrufen.

Die Einzelheiten: http://www.gew.de/Laender-Entgeltordnung_GEW_fordert_endlich_Klarheit.html

Geschrieben von: admin am 24.03.2010

Tarifrunde im öffentlichen Dienst 2010 – Warnstreik

Um die Arbeitgeber zu bewegen, haben ver.di und GEW zu einem Warnstreik am 3. Februar 2010 aufgerufen. Hier der Bericht von GEW-KollegInnen aus Nürnberg: http://www.gew-bayern.de/index.php?id=296&tx_ttnews[tt_news]=669&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=3b9d2484bf6a027a010f6a1e99b72e3e

Geschrieben von: admin am 8.02.2010