Strategie zu L-EGO

+++ Tariftelegramm TV-L +++

Bundestarifkommission beschließt Strategie zu L-EGO

Die Bundestarifkommission (Länder) der GEW hat auf ihrer heutigen Sitzung die Ziele für neue Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu einer Lehrkräfte-Entgeltordnung (L-EGO) festgelegt. Im Januar hatte die GEW die TdL mit einem Schreiben aufgefordert, die 2009 zugesagten und seit 2011 abermals unterbrochenen Verhandlungen über eine Entgeltordnung für die rund 200.000 angestellten Lehrkräfte wieder aufzunehmen. In einer Klausurtagung  am 21. Mai wird die TdL darüber entscheiden, ob sie die Verhandlungsaufforderung annimmt.

Die Beschlüsse der Bundestarifkommission der GEW sind im Internet unter www.gew-tarifrunde.de nachzulesen.

Die Delegierten waren sich einig, dass es zunächst darum geht, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und überhaupt eine tarifvertragliche Regelung zu treffen. Die weiteren Ziele und Forderungen der GEW für die Ausgestaltung einer L-EGO werden aufrecht erhalten, aber nicht im ersten Schritt erreichbar sein.

Hannover, 7. Mai 2012

Ilse Schaad, Gesa Bruno-Latocha, Oliver Brüchert

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel. 069-78973-0

Geschrieben von: admin am 8.05.2012

Zur Eingruppierung von Lehrkräften

Die GEW fordert, die Verhandlungen zur Eingruppierung von Lehrkräften wieder aufzunehmen: http://www.gew.de/GEW_Verhandlungen_zur_Eingruppierung_von_Lehrkraeften_wieder_aufnehmen.html

Geschrieben von: admin am 7.02.2012

Neues Eingruppierungsrecht der Länder

Ab 01.01.2012 gilt für den Bereich des TVL ein neues Eingruppierungsrecht: http://www.gew.de/Neues_Eingruppierungsrecht_fuer_den_Laenderbereich.html

Geschrieben von: admin am 30.11.2011

Neue Eingruppierungen im TVL

Neues Eingruppierungsrecht der Länder
Das neue Eingruppierungsrecht im Bereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder steht. Viel hat sich nicht geändert. Verbesserungen gibt es für Beschäftigte, die in die Entgeltgruppen 2 bis 8 eingruppiert sind und die bei Fortgeltung des BAT/BAT-O nach einer höchstens sechsjährigen Bewährungszeit in die höhere Vergütungsgruppe aufgestiegen wären. Im Organisationsbereich der GEW betrifft dies den Sozial- und Erziehungsdienst der Länder. So sind z.B. die Kinderpflegerinnen mit staatlicher Anerkennung in normaler Tätigkeit nicht mehr in die Entgeltgruppe 3, sondern in die Entgeltgruppe 5 – einschließlich Stufe 6 – eingruppiert. Erzieherinnen mit staatlicher Anerkennung kommen in die Entgeltgruppe 8. Ab 1. Januar 2012 gibt es auch in bestimmten Bereichen wieder Zulagen (z.B. auch die Heimzulage).

Lehrkräfte bleiben weiterhin ausgenommen! In Hessen müssen gesonderte Verhandlungen geführt werden.

Die neuen Regelungen treten am 1. Januar 2012 unmittelbar für die ab diesem Tag neu eingestellten Beschäftigten in Kraft. Die anderen Beschäftigten können entscheiden, ob sie in ihrer bisherigen Entgeltgruppe verbleiben wollen oder auf Antrag in das neue Eingruppierungsrecht wechseln möchten. Diese Entscheidung kann noch bis zum 31. Dezember 2012 getroffen werden. Ob es sinnvoll ist, in das neue Eingruppierungsrecht zu wechseln, muss anhand der individuellen Entgeltentwicklung geklärt werden. Die GEW wird hierzu für ihre Untergliederungen Schulungen durchführen, um ihre Mitglieder vor Ort sachkundig zu beraten.
Weitere Informationen enthält die Homepage der GEW unter www.gew.de
Wie immer gibt es auch ein ausführliches Tarifinfo.

Berlin, 16. November 2011
Ilse Schaad
Peter Jonas

Geschrieben von: admin am 28.11.2011

TV-L: Besitzstände verlängert

Besitzstände verlängert

Mit dem TV-L wurden zum 1. November 2006 die Bewährungsaufstiege und die Vergütungsgruppenzulagen, die nach einer bestimmten Bewährungszeit zustanden, abgeschafft. Allerdings gibt es für übergeleitete Beschäftigte, die bei Fortgeltung des BAT/BAT-O erst nach Inkrafttreten des TV-L im Zuge eines Bewährungs- oder Tätigkeitsaufstiegs in die nächsthöhere Vergütungsgruppe aufgestiegen wären oder eine Vergütungsgruppenzulage erhalten hätten, Besitzstandsleistungen.

Mit dem Tarifabschluss 2011 wurden die Stichtage für diese Besitzstandsleistungen bis zum 31. Oktober 2012 verlängert. Die in die Entgeltgruppen 3, 5, 6 oder 8 übergeleiteten Beschäftigten werden zu dem Zeitpunkt in die nächsthöhere Entgeltgruppe höhergruppiert, zu dem sie bei Fortgeltung des BAT/BAT-O aufgestiegen wären. Für die in die Entgeltgruppen 9 und höher übergeleiteten Beschäftigten erhöht sich das Entgelt aus ihrer Entgeltgruppe und Stufe. Die Beschäftigten, die eine Vergütungsgruppenzulage erhalten würden, erhalten eine Besitzstandszulage. Die Voraussetzungen für die Besitzstandsleistungen sind in den §§ 8 und 9 TVÜ-Länder geregelt.

Antrag erforderlich

Die Beschäftigten erhalten die Besitzstandsleistungen, wenn sie dies bei ihrem Arbeitgeber schriftlich beantragen. Der Antrag sollte unmittelbar nach dem Zeitpunkt, an dem sie bei Fortgeltung des BAT/BAT-O höhergruppiert worden wären bzw. die Vergütungsgruppenzulage erhalten hätten, gestellt werden. Liegt dieser Zeitpunkt in der Zeit zwischen dem 1.1.2011 und dem 31.3.2011 muss der Antrag bis zum 31. Januar 2012 gestellt werden. Die Höhergruppierung bzw. Zulage wird jedoch erst wirksam zum 1. April 2011.

Sorgfältige Prüfung

Die Besitzstandsleistungen für Aufstiege können sich im Einzelfall auf andere Entgeltansprüche bzw. auf die Entgeltentwicklung für die/den Beschäftigten ungünstig auswirken. So entfällt zum Beispiel bei Überleitung in die Entgeltgruppe 9 oder höher ein etwaiger Strukturausgleich. Deshalb sollten anhand der individuellen Bezahlungsbedingungen vor der Antragsstellung sorgfältig geprüft werden, ob sich die Besitzstandsleistung im Einzelfall lohnt. Die GEW-Mitglieder können sich hierzu auch von ihren GEW-Landesverbänden beraten lasen. Dort sind auch die jeweiligen Antragsformulare erhältlich.

Berlin, den 15. August 2011

Geschrieben von: admin am 5.09.2011

Wie weiter mit L-EGO?

Wie weiter mit L-EGO? Bundestarifkommission eröffnet Mitgliederdiskussion

Die Bundestarifkommission der GEW hat am 20. Juni 2011 alle Landesverbände aufgefordert, über die weiteren Perspektiven zur Durchsetzung einer tariflichen Entgeltordnung für angestellte Lehrkräfte (L-EGO) zu diskutieren. In der Bundestarifkommission sind Tarifbeschäftigte aus allen Bundesländern vertreten.

Die Erfahrung der Tarifrunde 2011 hat gezeigt, dass die Arbeitgeber nach wie vor nicht bereit sind, ihr Alleinbestimmungsrecht bei der Eingruppierung von angestellten Lehrkräften aus der Hand zu geben. Zur Durchsetzung der L-EGO werden also weitere Auseinandersetzungen notwendig sein. Jetzt muss ausgelotet werden, welche strategischen Möglichkeiten es gibt und wie hierfür in allen Landesverbänden am besten mobilisiert werden kann. Im September sollen in einer großen tarifpolitischen Konferenz die weiteren Weichen gestellt werden.

Des Weiteren haben Bundestarifkommission und Große Tarifkommission (zuständig u.a. für die Tarifbereiche Bund und Kommunen) dem am 30. Mai 2011 mit Bund, Ländern und Kommunen erzielten Tarifabschluss zur Zusatzversorgung
( http://www.gew.de/Zusatzversorgung_Verhandlungen_abgeschlossen.html ) zugestimmt.

Frankfurt/Main, den 22. Juni 2011
Ilse Schaad

GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel. 069-78973-0
tarifrunde@gew.de

Geschrieben von: admin am 23.06.2011

Zusatzversorgung: Verhandlungen abgeschlossen

Die Verhandlungen sind beendet. Hier das Ergebnis: http://www.gew.de/Zusatzversorgung_Verhandlungen_abgeschlossen.html

Geschrieben von: admin am 31.05.2011

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