TVöD-Beschäftigte müssen aufmerken

und Anträge stellen, wenn sie in den Genuss tariflicher Leistungen kommen wollen. Um welche Leistungen es sich hierbei handelt und wie solche Anträge aussehen, erfahren GEW-Mitglieder hier: http://www.gew.de/Page17980.html

Geschrieben von: admin am 7.07.2010

Sommerpause ist keine Denkpause

Länder-Tariftelegramm+++Länder-Tariftelegramm+++Länder-Tariftelegramm+++

Sommerpause ist keine Denkpause

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Leserinnen und Leser des Tariftelegramms,

wir haben ein tarifpolitisch ereignisreiches Schuljahr hinter uns. Diese Woche beginnen für die ersten Lehrerinnen und Lehrer die Sommerferien. Dies will ich zum Anlass nehmen, allen zu danken, die sich an den Streiks und Protestaktionen im Mai beteiligt haben.

Wir waren nicht genug, meinten die Arbeitgeber. Davon lassen wir nicht entmutigen – im Gegenteil. Jede/r, der dieses Tariftelegramm bekommt, kann am Ende des Schuljahres oder am Anfang des nächsten eine/n noch nicht organisierten Kollegen/in ansprechen und für die GEW werben. In der nächsten Nummer der “Erziehung und Wissenschaft” sind wieder in der Mitte Werbeflugblätter „Auf ein Wort…“ zum Heraustrennen eingeheftet. Nutzt diese zur Mitgliederwerbung. Wir müssen einfach mehr werden – in der GEW und auf der Straße.

Zugleich will ich einen Ausblick auf das kommende Schuljahr geben. Es wird in allen Landesverbänden mit intensiven Diskussionen in allen GEW-Gliederungen beginnen müssen. Wie können wir den Druck auf die Arbeitgeber verstärken, um in den L-EGO – Verhandlungen weiterzukommen? Was fordern wir für die Tarifrunde 2011 mit den Ländern? Und wie verhält sich das eine zum anderen?

Ich wünsche mir, dass es den Betroffenen –angestellten Lehrkräften an Schulen und Hochschulen – noch stärker als bisher gelingt, die gesamte GEW auf diesem Weg mitzunehmen. Dazu kann jede/r vor Ort einen Beitrag leisten.

Zunächst aber wünsche ich euch und Ihnen erholsame Ferientage, auf dass wir nach den Ferien gestärkt und mit voller Kraft weiter dicke Bretter bohren können!

Eure / Ihre

Ilse Schaad

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Hauptvorstand
Reifenberger Straße 21
60489 Frankfurt/Main
Tel.: 069 / 789 73 – 0

Geschrieben von: admin am 25.06.2010

Weiter TV-EGO

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Am 27./28. Mai fand die sechste Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften über die Entgeltordnung für Lehrkräfte statt. Auch nach den Warnstreiks in der ersten Maiwoche waren die Arbeitgeber nicht bereit, den vier grundlegenden Forderungen der Gewerkschaften zuzustimmen. Die Grundpositionen betreffen den Geltungsbereich, die Eingruppierungskriterien, die Eckeingruppierung und die Ost-West-Angleichung.

Zu Beginn der Verhandlungen am 27. Mai 2010 erklärten die Arbeitgeber,
- dass die Streiks als unfreundlicher Akt empfunden worden seien und
- dass keine erfolgreichen Verhandlungen möglich seien, weil die GEW ja offenbar auf ihren Forderungen beharre.

Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) habe den Aufruf der Gewerkschaften zu Warnstreiks und Protestaktionen der Lehrkräfte mit „Unverständnis“ zur Kenntnis nehmen müssen. Die Gewerkschaften hätten dennoch an ihrer Maximalforderung festgehalten und diese in der heutigen Verhandlungsrunde aufrechterhalten. Die TdL könne deshalb derzeit keine Bereitschaft der Gewerkschaften erkennen, die Tarifverhandlungen für die Eingruppierung der Lehrkräfte auf eine realistische und verhandlungsfähige Basis zu stellen, so die Erklärung der TdL.

Deshalb drohten sie unverhohlen mit dem Abbruch der Verhandlungen.

Die GEW hat in den Verhandlungen erklärt, dass sie sehr wohl an Ergebnissen interessiert sei und dass Arbeitskampfmaßnahmen während laufender Verhandlungen nicht nur rechtlich zulässig, sondern auch legitim seien, um den gewerkschaftlichen Zielen Nachdruck zu verleihen.

Die Verhandlungskommission hat noch am Donnerstagabend in einer langen Sitzung die Position der Arbeitgeber bewertet. Sie ist zu dem Schluss gekommen, dass ein Tarifvertrag zur Eingruppierung der Lehrkräfte unbedingt spätestens im Rahmen der allgemeinen Entgeltverhandlungen 2011 erreicht werden soll. Sie hat den Arbeitgebern signalisiert, dass die GEW die in den Eckpunkten formulierten Ziele weiter verfolgt. Sie stellt aber fest, dass dieses Ziel nach dem bisherigen Verhandlungsverlauf offensichtlich in einem Schritt nicht erreichbar ist. In einem jetzt abzuschließenden Tarifvertrag strebt die GEW aber erste erkennbare Schritte in diese Richtung an.

Die GEW-Gremien werden ab Juni diese Strategie und die Verhandlungsinhalte beraten. Die Verhandlungen sollen im Oktober fortgesetzt werden. Bis dahin soll auf der Arbeitsebene über Struktur und Eingruppierungssystematik gesprochen werden. Die Verhandlungskommission geht davon aus, dass in diesen Verhandlungen Fortschritte erzielt werden können.

Ilse Schaad
GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
069-78973-0
tarifrunde@gew.de

Geschrieben von: admin am 7.06.2010

TV-EGO: Verhandlungen gehen weiter

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L-EGO – Verhandlungen: Morgen geht’s weiter
6500 Kolleginnen und Kollegen haben sich an Warnstreiks und Protestaktionen beteiligt

Bisher sind die Verhandlungen über eine Entgeltordnung für Lehrkräfte im TV-L nicht sehr positiv verlaufen. Die Arbeitgeber verzögern und verschleppen. Ihr Motiv ist einfach: Sie wollen keinen Tarifvertrag!

Immer wieder haben sie betont, wie komfortabel ihre Lage doch ist. Alles alleine bestimmen zu können, sehen sie als äußerst erhaltenswert an. Das zeigt uns: egal wie gut unsere Argumente sind, diese werden keine Bewegung auf Arbeitgeberseite erzeugen.

In der letzten Verhandlungsrunde Ende April hatten die Arbeitgeber einige zentrale Anliegen der GEW deutlich zurückgewiesen. Die GEW hatte daraufhin Anfang Mai in einigen westlichen Bundesländern zu einem ersten begrenzten Warnstreik aufgerufen. In den östlichen Bundesländern, in denen noch Friedenspflicht herrscht, also nicht gestreikt werden kann, fanden Protestaktionen statt.

Insgesamt haben sich 6500 Kolleginnen und Kollegen an Streiks und Protestmaßnahmen beteiligt. Das war erfreulich. In einigen Landesverbänden haben die Kolleginnen und Kollegen Beachtliches auf die Beine gestellt und ein gutes Medienecho erfahren. Aber es reicht bei Weitem nicht aus – 6.500 sind trotz allem nur gut drei Prozent der fast 200.000 angestellten Lehrkräfte. Das war zu wenig, um die Arbeitgeberseite zu ernsthaften Verhandlungen über die inhaltlichen Forderungen der GEW zu bewegen.

Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir die Beteiligung und den Organisationsgrad massiv steigern.
Das geht jede/n einzelnen an.

An diesem Donnerstag und Freitag findet die nächste Verhandlungsrunde in Berlin statt. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, wie die Arbeitgeber auf die aus ihrer Sicht geringe Beteiligung reagieren werden. Wie immer werden wir zeitnah vom Verhandlungsgeschehen berichten.

Ilse Schaad
GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
069-78973-0
tarifrunde@gew.de

Geschrieben von: admin am 27.05.2010

“Nicht aussitzen”

war das Motto der bayerischen GEW im Rahmen der Aktions- und Streikwoche 3. bis 6. Mai 2010. Hier ein Rückblick auf die Aktion am 6. Mai vor dem Kultusministerium in München: http://www.gew-bayern.de/index.php?id=296&tx_ttnews[tt_news]=708&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=f4ecc817013f31413b18e62626743ccf

Geschrieben von: admin am 7.05.2010

Erfolgreich war die Warnstreik- und Aktionswoche vom 3. bis zum 6. Mai

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7. Mai 2010

Erfolgreiche Streikwoche

In dieser Woche haben sich 6.500 GEW-Mitglieder in NRW, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Bayern und in Bremen an Warnstreiks und an Protestaktionen beteiligt. Das ist ein gutes Ergebnis!
Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die sich beteiligt haben.
Die Aktionen waren sehr vielfältig und witzig. Sie sind im Internet auf unseren Aktionsseiten dokumentiert:

http://www.gew.de/Aktionen_3.html

Auf youtube steht auch ein Videobeitrag über die Streikaktionen in Düsseldorf und Duisburg:

www.youtube.com/watch?v=SYC0TYXIYvI

Das Presseecho war überwältigend. Auch in den Kommentaren wurden die Forderungen der GEW als berechtigt bezeichnet.
Das zeigt, dass wir öffentlich auch nur dann Beachtung finden, wenn wir – wie andere Beschäftigte auch – unsere Interessen auch mit Streiks durchsetzen.

In der kommenden Verhandlungsrunde am 27. und am 28. Mai werden wir sehen, ob die Arbeitgeber das Signal verstanden haben. Wir werden wie immer direkt aus den Verhandlungen mit dem Tariftelegramm berichten.

Wir müssen uns aber darauf einstellen, dass diese ersten Aktionen noch nicht ausgereicht haben und wir uns auf weitere Aktionen vorbereiten müssen.
Dafür kommt erst die Zeit nach der Sommerpause in Frage, weil schon im Juni in den ersten Ländern die Sommerferien beginnen, Abschlussprüfungen und Klassenreisen unsere Handlungsfähigkeit zusätzlich einschränken. Umso besser muss schon jetzt die Vorbereitung auf weitere Aktionen nach der Sommerpause laufen.

Dazu kann jede/jeder beitragen.
Alle, die sich in dieser Woche beteiligt haben, bringen zur nächsten Streikaktion eine Kollegin/einen Kollegen mit, die/der dann auch streikt!

Ilse Schaad
GEW-Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
069-78973-0
tarifrunde@gew.de

Geschrieben von: admin am 7.05.2010

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