Archiv für die Kategorie 'Tarifpolitik'

Unbefristete Streiks gehen in die zweite Woche

Aufruf zum Streik!


Nach dem Scheitern der Verhandlungen über die Entgeltordnung für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (Anhang zur Anlage C TVöD VKA) haben die GEW-Mitglieder sich in einer Urabstimmung mit großer Mehrheit für Streikmaßnahmen ausgesprochen.
Die GEW fordert eine Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe durch eine bessere Eingruppierung!
Die GEW ruft ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Sozial – und Erziehungs-dienst zum unbefristeten Streik ab dem 11.05.2015, Dienstbeginn, auf:
- in den kommunalen Einrichtungen (alle Städte und Gemeinden, Bezirk) in Mittelfranken,
- der Lebenshilfe Nürnberg e.V.,
- der Lebenshilfe Nürnberger Land e.V.,
- der Lebenshilfe Schwabach e.V.,
- Lebenshilfe Neustadt Aisch/Bad Windsheim e.V.
- der Noris Inklusion,
- Nürnberger Wohn- und Werkstätten für Blinde und Sehbehinderte gGmbH
- Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte BBS


Nicht aufgerufen sind Praktikantinnen und Praktikanten sowie das hauswirtschaftliche Personal.
 

Weitere Infos auf der GEW-Bayern Homepage

Hier gibt es bundesweite Informationen.

Hier ein Video vom BR, dass den Streikalltag in München skizziert.

Geschrieben von: df am 19.05.2015

Nachtrag: Bayernweite Warnstreiks

 Am 26.03.2014 gingen in Nürnberg ca. 9000 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes zum Warnstreik auf die Straßen – mit großer Beteiligung von GEW-Kolleg_innen!

Mehr Bilder und Berichte in den Nürnberger Nachrichten oder auf der GEW-Bayern Seite

 

Streikrede Anton SalzbrunnStreik 26.3.14 Nürnberg Bildung ist mehr wert 

Geschrieben von: df am 18.04.2014

GEW: „Bilanz zweite Woche: Gut 20.000 Beschäftigte legten Arbeit nieder”

Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder: 6,5 Prozent mehr Gehalt und Tarifvertrag für Lehrkräfte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M./Stuttgart – Gut 20.000 Beschäftigte legten in der zweiten Warnstreikwoche im öffentlichen Dienst der Länder die Arbeit nieder. Auch in der vergangenen Woche hatten sich bereits über 20.000 Kolleginnen und Kollegen an den Streiks beteiligt. In der kommenden Woche sollen die Warnstreiks noch einmal ausgeweitet werden.
Zur Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz kamen am Freitag 1.500 Streikende, auch verbeamtete Lehrkräfte, die ihre Kolleginnen und Kollegen unterstützten. Wegen der landesweiten Warnstreiks sind an den baden-württembergischen Schulen heute nach Schätzung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) etwa 5.000 Unterrichtsstunden ausgefallen. Die Bildungsgewerkschaft hatte zu den Warnstreiks aufgerufen.

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Geschrieben von: admin am 1.03.2013

GEW: „Warnstreikwelle rollt weiter: Fast 5.000 Beschäftigte in vier Bundesländern legen Arbeit nieder“

Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder: 6,5 Prozent mehr Gehalt und Tarifvertrag für Lehrkräfte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

NRW/Sachsen-Anhalt/Thüringen/Greifswald/Frankfurt a.M. – Die Warnstreikwelle rollt weiter: Fast 5.000 im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigte beteiligten sich am Mittwoch an den Warnstreiks in vier Bundesländern. 1.700 angestellte Lehrkräfte streikten in den Bezirken Köln und Münster, 1.000 Streikende aus den Schulen und der Uni Halle versammelten sich in Halle und Haldensleben, über 1.000 Kollegen beteiligten sich an den Warnstreiks und Aktionen in mehreren Städten Thüringens, 1.200 Beschäftigte nahmen an der Demonstration in Greifswald teil. Damit wurden rund 60 Prozent der Schulen im Einzugsbereich Greifswald bestreikt. ver.di, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die dbb-Tarifunion hatten zu den Warnstreiks aufgerufen.

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Geschrieben von: admin am 27.02.2013

GEW: „Über 1.500 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreik in Schwerin“

Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder: 6,5 Prozent mehr Gehalt und Tarifvertrag für Lehrkräfte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Schwerin/Frankfurt a.M. – Auftakt zur zweiten Warnstreikwoche: Über 1.500 Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Angestellte im öffentlichen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich in Schwerin an einem ganztätigen Warnstreik. Rund 120 Schulen im Schulamtsbezirk blieben geschlossen. Ver.di, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die dbb-Tarifunion hatten zu den Warnstreiks aufgerufen.

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Geschrieben von: admin am 25.02.2013

GEW: „Über 20.000 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt“

Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder: 6,5 Prozent mehr Gehalt und Tarifvertrag für Lehrkräfte

Mitteilung: GEW Hauptvorstand

Frankfurt a.M. – Über 20.000 im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigte haben sich in der ersten Woche an den bundesweiten Warnstreiks beteiligt. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit. „Die breite Beteiligung bereits in der ersten Warnstreikwoche zeigt, dass die Wut der Beschäftigten groß ist. Insbesondere der Auftakt in Berlin war klasse. Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Hochschulbeschäftigte waren vor der Geschäftsstelle der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und haben ihrem Unmut Luft gemacht. Wir werden die Warnstreiks in den nächsten beiden Wochen noch ausweiten“, kündigte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Freitag in Frankfurt a.M. an.

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Geschrieben von: admin am 23.02.2013

Trotz sachlicher Verhandlungen kein Fortschritt: Warnstreik

+++Tariftelegramm+++Tariftelegramm+++Tariftelegramm+++

GEW ruft ab Montag zu Warnstreiks auf

Die Länder-Arbeitgeber haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde zu keiner der gewerkschaftlichen Forderungen ein Angebot vorgelegt. Sie wollen offenbar erst einmal sehen, ob die Beschäftigten für ihre berechtigten Ziele streiken. Ob ein Einstieg in die Tarifierung der Eingruppierungsregelungen für Lehrkräfte in dieser Tarifrunde gelingt, hängt entscheidend von den Warnstreiks und Aktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 7. März ab. Die GEW ruft daher im Zeitraum vom 18. Februar bis 6. März alle TV-L-Beschäftigten zu Warnstreiks auf.

In der zweiten Verhandlungsrunde mit den Ländern am 14. Februar ging es zunächst um die Entgelterhöhung, die Urlaubsdauer und die Eindämmung von befristeten Arbeitsverhältnissen. Dann war die tarifliche Lehrkräfte-Entgeltordnung Hauptthema. Die GEW legte gemeinsam mit ver.di den Arbeitgebern einen konkreten Regelungsvorschlag vor. Behandelt wurden unter anderem die Eingruppierung der „Erfüller“ und „Nichterfüller“, die Angleichung der Eingruppierung Ost an West und die Eingruppierung von Lehrkräften für besondere Aufgaben an Hochschulen.

Die Verhandlungen verliefen in einer „sachlichen Atmosphäre“. In der dritten Verhandlungsrunde, die am 7. März beginnt, wird das nicht reichen. Da wollen die Beschäftigten Ergebnisse sehen.

Potsdam, den 14.2.2013

Ilse Schaad
Peter Jonas

GEW Hauptvorstand
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
www.gew.de

Geschrieben von: admin am 15.02.2013

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