Archiv für die Kategorie 'Studierende'

Leitbild trifft auf Praxis

war der Titel einer Tagung im November 2010 an der Ruhr-Universität Bochum (Institut für soziale Bewegung), auf der die Hochschulentwicklung im Bezug auf das Leitbild der demokratischen und sozialen Hochschule diskutiert wurde. Zentrale Beiträge und Kommentare sind hier nachzulesen: http://www.dgb.de/themen/++co++02b1fc92-09cc-11e0-4158-00188b4dc422

Geschrieben von: admin am 1.02.2011

Fortschrittliches Leitbild Hochschule

Der DGB entwickelt zusammen mit der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) ein Leitbild “Demokratische und soziale Hochschule”. Wolfgang Lieb, Autor der Nachdenkseiten, hat bei einem Workshop der HBS dieses Referat gehalten “Warum sich die Gewerkschaften so schwer tun, der “unternehmerischen Hochschule” ein fortschrittliches Leitbild entgegenzusetzen”: http://www.nachdenkseiten.de/?p=8113#more-8113

Geschrieben von: admin am 25.01.2011

Hochschulpakt 2020 – Zwischenbilanz

Bundesbildungsministerin Schavan legt eine Zwischenbilanz des Hochschulpaktes 2020 vor. Die GEW meint dies dazu: http://www.gew.de/GEW_Etikettenschwindel_beim_Hochschulpakt.html

Geschrieben von: admin am 25.01.2011

Internationalisierung des Studiums

Nach der 19. Erhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW), durchgeführt vom Hochschul-Informations-System (HIS) wird derzeit ein Ziel der Bologna-Reform nicht erreicht: mehr Auslandserfahrungen bei deutschen Studierenden.  Der Internationalisierungsbericht kann hier nachgelesen werden: Internationalisierungbericht

Geschrieben von: admin am 24.01.2011

Entfristungsoffensive an Hochschulen

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GEW-Newsletter Hochschule und Forschung
+ Templiner-Manifest-Newsletter
21.01.2011: GEW macht sich für Entfristungsoffensive an Hochschulen stark
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Brandaktuell aus Berlin vom Follow-Up-Prozess zum Templiner Manifest:

* GEW macht sich für Entfristungsoffensive an Hochschulen stark *
* Neue Personalbedarfsstudie: 30.000 Wissenschaftler/innen müssen bis 2025 eingestellt werden *
* GEW thematisiert Beschäftigungsbedingungen des Hochschulpersonal in Länder-Tarifrunde *
* Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Follow-Up-Kongress *
* Templiner Bürgermeister 5.000. Unterzeichner des Templiner Manifests *

Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt sich für eine Entfristungsoffensive für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen ein. Diese Schlussfolgerung zogen Vertreter der Bildungsgewerkschaft aus einer neuen Studie der Berliner Politikwissenschaftlerin Silke Gülker vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. “Auf die Hochschulen kommt ein enormer Einstellungsbedarf an wissenschaftlichem Personal zu. Wir schlagen vor, dass der notwendige Ausbau der Hochschulen mit einer Stabilisierung der Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen verbunden wird”, erklärte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller während einer Pressekonferenz am Freitag in Berlin.

Bis zu 30.000 Beschäftigte im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich, davon gut 16.000 Professorinnen und Professoren, müssen die Hochschulen bis 2025 einstellen – allein um den Status quo der Betreuungsrelation von Lehrenden und Studierenden zu halten. Zu diesem Ergebnis kommt Gülker in ihrer im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung erstellten Studie, die die GEW aus Anlass ihres heutigen Follow-Up-Kongresses zum “Templiner Manifest” vorstellte. Trotz des ab Mitte des Jahrzehnts erwarteten Rückgangs der Studierendenzahlen geht Gülker von einem nachhaltigen Einstellungsbedarf an Wissenschaftlern auch nach 2020 aus – insbesondere wenn die Betreuungsrelation zwischen Lehrenden und Studierenden entsprechend der Empfehlungen des Wissenschaftsrats verbessert wird.

Für die GEW sind diese Zahlen Rückenwind für das “Templiner Manifest”, mit dem sie sich für eine Reform der Karrierewege und Personalstruktur in der Wissenschaft stark macht. “Die Hochschulen brauchen nicht nur mehr Beschäftigte, sondern auch bessere Beschäftigung: durch mehr unbefristete Arbeitsverhältnisse. Nur dann können sie dem Wissenschafts-Nachwuchs berechenbare berufliche Perspektiven eröffnen, die Kontinuität und Qualität von Forschung und Lehre sichern sowie im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte mit anderen Arbeitgebern bestehen – der Arbeitsplatz Hochschule muss attraktiver werden”, sagte Keller.

Die GEW wird die Beschäftigungsbedingungen des Personals an Hochschulen auch in der Länder-Tarifrunde, die am 4. Februar beginnt, thematisieren. Noch immer seien große Teile der Beschäftigten an Hochschulen aus dem Geltungsbereich des Tarifvertrags der Länder (TV-L) ausgenommen, sagte das für Angestellten- und Beamtenpolitik verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Ilse Schaad. Sie drängte darauf, die Zusage des Verhandlungsführers der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), Hartmut Möllring (CDU), aus der Tarifrunde 2009, über den Geltungsbereich zu verhandeln, endlich umzusetzen. Dabei gehe es um Lehrkräfte an Kunst- und Musikhochschulen, wissenschaftliche Hilfskräfte und studentische Beschäftigte.

“Bei Abschluss des TV-L vor fünf Jahren haben die Tarifpartner die Hochschulen auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Befristung verpflichtet. Tatsächlich wurde die Befristungspraxis seitdem drastisch ausgeweitet. Wir verlangen von den Arbeitgebern wirksame Gegenmaßnahmen”, betonte Schaad. Vor fünf Jahren seien auf einen unbefristet beschäftigten wissenschaftlichen Angestellten an Hochschulen vier befristete gekommen. Heute liege das Verhältnis bei eins zu sieben.

Info:

Die von Dr. Silke Gülker (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) erarbeitete Studie “Wissenschaftliches und künstlerisches Personal an Hochschulen – Stand und Zukunftsbedarf” kann im Internet heruntergeladen werden: http://www.gew.de/Publikationen_Beschaeftigte_in_Hochschule_und_Forschung.html

Inzwischen wird das “Templiner Manifest” von mehr als 5.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern unterstützt. Als 5.000 Unterstützer hat der Bürgermeister der Stadt Templin, Detlef Tabbert (DIE LINKE), das Manifest heute aus Anlass des GEW-Kongresses in Berlin unterzeichnet, an über 150 Kolleginnen und Kollegen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen teilnehmen. In Templin hatte die GEW im September 2009 im Rahmen ihrer Wissenschaftskonferenz “Traumjob Wissenschaft” das “Templiner Manifest” verabschiedet.

Informationen zum “Templiner Manifest” für die Reform von Personalstruktur und Berufswegen in Hochschule und Forschung vorgelegt zum heutigen Kongress “Gute Forschung und Lehre – gute Arbeit: zwei Seiten einer Medaille” sind im Internet verfügbar: www.templiner-manifest.de. Hier kann das Manifest auch online unterzeichnet werden.

Geschrieben von: admin am 21.01.2011

TM-Newsletter

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HEUTE: Unzulässige Kürzung der Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) bei befristet Beschäftigten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

viele von Ihnen freuen sich diese Tage über die Jahressonderzahlung – landläufig als “Weihnachtsgeld” bekannt. Bitte prüfen Sie, ob diese Zahlung für Sie nicht unzulässig gekürzt wurde.

Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) enthält zur Jahressonderzahlung eine unklare Regelung. Sie führt dazu, dass Kolleginnen und Kollegen, die im Laufe des Jahres mehrere Fristverträge hatten, die Jahressonderzahlung zum 01.12.2010 nur auf Basis des letzten Vertrages bekommen.

Beispiel 1:

Einstellung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in oder Lehrkraft für besondere Aufgaben im August 2009 mit einem Fristvertrag bis zum Semesterende im Juli 2010, erneuter Fristvertrag ab August 2010.

In diesem Fall ist die Jahressonderzahlung für das ganze Jahr (Januar-Juli und August-Dezember. 12/12) zu zahlen – nicht nur für die Monate August-Dezember (5/12).

Beispiel 2:

Einstellung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in oder Lehrkraft für besondere Aufgaben zum 01.02.2010 bis zum Semesterende im Juli, von August bis zum 15.10. und ab dem 01.11. bis zum Jahresende.

In diesem Fall ist die Jahressonderzahlung für die Monate Februar-Juli, August-Oktober und November/Dezember (11/12) zu zahlen – nicht nur für die Monate November/Dezember 2010 (2/12).

Das hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz am 10.2.2010 festgestellt (Aktenzeichen 8 Sa 579/09). Die Entscheidung ist rechtskräftig. Da Ansprüche aus dem Arbeitverhältnis einer Ausschlussfrist von sechs Monaten unterliegen, empfehlen wir allen Betroffenen, die Ansprüche schriftlich geltend zu machen. Dazu sind keine Formvorschriften zu beachten. Es reicht zu schreiben:

“Ich habe festgestellt, dass ich meine Jahressonderzahlung für … Monate bekommen habe. Ich war im Jahre 2010 allerdings … Monate beschäftigt, sodass mir die Jahressonderzahlung für …/12 zusteht. Dies hat auch das LAG Rheinland-Pfalz am 10.2.2010 festgestellt (Az. 8 Sa 579/09). Die Entscheidung ist rechtskräftig. Ich bitte Sie, mir den ausstehenden Betrag zu überweisen.”

GEW-Mitglieder haben die Möglichkeit, sich in Zweifelsfällen von den Kolleginnen und Kollegen des für sie zuständigen Landesverbands beraten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Keller

Geschrieben von: admin am 14.12.2010

Studierendenprotest

Die Studierenden protestieren wieder und weiter. Hier die entsprechende Pressemitteilung der GEW Bayern: PM2110_GEW Bayern unterstützt Proteste der Studierendenden

Geschrieben von: admin am 14.12.2010

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