Archiv für die Kategorie 'Schule'

GEW-Filmtage 28.1.16 – 4.2.16

GEW-Filmtage vom 28.1. – 4.2. im Babylon Fürth

 

Mit den Filmen:

  • die Melodie des Meeres (ab 1. Klasse)
  • das Pferd auf dem Balkon (ab 4. Klasse)
  • Hördur (ab 6. Klasse)
  • Malala ihr Recht auf Bildung (ab 8. Klasse)

 

Anmeldung per Mail an gew-filmtage@gmx.de (bis 22.01.2016) | Eintritt 3,-

Den ausführlichen Flyer mit weiteren Informationen gibt es hier: GEW-Filmtage Programm

Geschrieben von: df am 11.01.2016

14.1.16: Demonstration gegen die Zulassungsbeschränkung für das Rederendariat

Donnerstag, 14.1.2016 | 14:30 Uhr | Aufsessplatz Nürnberg

 

An diesem Donnerstag rufen die GEW Studis Nbg/Fü/Erl zusammen mit der örtlichen Fsi Lehramt Campus, den Jusos und der SDAJ zu einer Demonstration gegen die geplante Zulassungsbeschränkung auf!

Die berufliche Ausbildung zum Lehramt umfasst das Studium und das Referendariat. Der Zugang um zweiten Abschnitt der Ausbildung muss frei sein und auch frei bleiben!

Die geplante Zulassungsbeschränkung werten wir als Angriff auf das Grundrecht auf Ausbildungsfreiheit nach Artikel 12 Grundgesetz!

Daher wenden wir uns als Lehramtsstudierende gegen die von Staatsminister Spaenle angekündigte Zulassungsbeschränkungen für den Vorbereitungsdienst zum Lehramt (Referendariat) und fordern den bayerischen Landtag auf, diesen diesbezüglichen Gesetzesentwurf abzulehnen!

Anstelle eines solchen Entwurfs fordern wir eine Garantie, dass zukünftig ausreichend qualifizierte Lehrkräfte für die Bewältigung der Bildungsaufgaben ausgebildet werden!
Weitere Informationen können hier auf der GEW-Studis Facebook-Seite gefunden werden. Gleichzeitig kann und sollte die Petition unterstützt werden.

 

 

Geschrieben von: df am 11.01.2016

PM GEW-Bayern: Das Orakel von Bayern … Das ÜBERTRITTSZEUGNIS

Von: Wolfram Witte

Vom: 29. April 2015

Pressemitteilung Nr. 7/2015 vom 29. April 2015: GEW Bayern fordert die Abschaffung der Übertrittszeugnisse und die Freigabe des Elternwillens beim Übertritt!

 

Das Orakel von Bayern… DAS ÜBERTRITTSZEUGNIS

Dieser Voraussage müssen sich jedes Jahr wieder alle bayerischen Viertklässler*innen und ihre Eltern stellen, – und dies geschieht so gar nicht freiwillig. Im alten Griechenland versuchten Ratsuchende mit Hilfe des Orakels zu einer Entscheidung in schwierigen Angelegenheiten zu kommen. Im modernen Bayern wird durch das Übertrittszeugnis in der 4. Jahrgangsstufe und einen darin festgehaltenen Notendurchschnitt eine Aussage über das „Geeignet-sein für eine bestimmte Schulart im nächsten Schuljahr“ getroffen. Diese Aussage stellt die Weichen für den Übertritt auf die Realschule oder das Gymnasium oder die Mittelschule.

Im bayerischen Übertrittszeugnis, das jeweils Anfang Mai verteilt wird, werden drei Schubladen aufgemacht und anhand von Notendurchschnitten in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik sowie Heimat- und Sachkunde die folgenden Aussagen formuliert:

- 2,33 oder besser:   geeignet für das Gymnasium, Realschule und Mittelschule

- 2,66                      geeignet für die Realschule und Mittelschule

- 3 oder schlechter:   geeignet für die Mittelschule

Damit wird nicht nur eine Aussage über die Zukunft des weiteren schulischen Weges getroffen: Oft werden so schon die Weichen für berufsbiografische Laufbahnen gestellt, denn die Nennung eines Notendurchschnittes mit einer Zahl und 2 Kommastellen ist nur die Spitze eines Eisberges, der von allen Beteiligten in der 4. Jahrgangsstufe durchlitten wird: Stress, Belastungen, Prüfungssituationen, Auseinandersetzungen, Konflikte und Vergleiche von Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern. Dies müsste nicht sein! Diese Schubladen haben keinerlei pädagogische oder wissenschaftliche Fundierung: Sie dienen allein der Selektion von 10-jährigen Kindern und der Zuordnung zu einem 3-gliedrigen Schulsystem. Soviel zum schulischen Alltag.

Das Kultusministerium, eine vom schulischen Alltag sehr weit entfernte Behörde mit Mitarbeiter*innen, die, wenn überhaupt, dann nur wenige Jahre in der Institution Schule verbrachten, stellt die Dinge völlig anders dar. In einer Pressemitteilung des KM vom 17. April 2015 wird schon in der Überschrift beschönigt: „Übertrittsempfehlung dient Eltern als wichtige Hilfe für die Schulwahl ihrer Kinder – Elternwille spielt zentrale Rolle bei Schulartwahl“.

Wer Grundschullehrer/innen, Eltern und Schüler/innen über ihre Erfahrungen in der 4. Jahrgangsstufe und speziell zum Übertrittsverfahren befragt, kommt zu völlig anderen Aussagen. „Ein derartig festgelegtes, reglementiertes und bürokratisiertes Verfahren, welches vorrangig nach dem Grundsatz der Justiziabilität ausgerichtet ist, kann niemals eine Hilfe für die Betroffenen sein“, so Wolfram Witte, stellvertretender Vorsitzender der GEW-Bayern. Standardisierte und manchmal in Parallelklassen gleichzeitig terminierte Proben, Vorbereitungsgehefte und Kurse im Internet, auf die Problematik zugeschnittene Nachhilfeangebote sind nur einzelne Beispiele von völlig unpädagogischen Auswüchsen der Übertrittsproblematik. Wolfram Witte kommentiert: „Dies alles geht zu Lasten der Kinder und ihrer Lernfreude, zu Lasten der Eltern, die wiederum mit ihren Kindern unter der Gesamtsituation leiden und natürlich zu Lasten der Kolleg*innen, die an den Grundschulen engagiert arbeiten. Das muss nicht sein!“

Die GEW Bayern fordert als erste Schritte die Abschaffung der Übertrittszeugnisse und die Freigabe des Elternwillens beim Übertritt!

Die GEW fordert seit langem die Überwindung des zergliederten Schulsystems vergangener Jahrhunderte zugunsten einer Schule für alle Kinder bis zum Ende der Pflichtschulzeit. Erneut weist die GEW darauf hin, dass eine große Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen den Auslesezwang ablehnt und Kinder gern in Bezug auf ihren persönlichen Fortschritt beurteilen würde. Als Zwischenschritt fordert die GEW die sofortige Abschaffung der Übertrittszeugnisse an Grundschulen mit den genannten Notenkriterien. Die Entscheidung, welche Schulart ein Kind besuchen soll, ist aus unserer Sicht den Kindern zusammen mit ihren Eltern zu überlassen, die Schule hat dabei eine beratende Funktion.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Wolfram Witte, stellvertretender Landesvorsitzender der GEW – Bayern;   089 – 544081-0

V.i.S.d.P.: Elke Hahn, GEW Bayern, Schwanthalerstraße 64, 80336 München, Tel.: 0171 676 0000

Quelle: http://www.gew-bayern.de/index.php?id=558&tx_ttnews[backPid]=340&tx_ttnews[tt_news]=1539&cHash=8d83034c502ae92aa1b265e0018acc74

Geschrieben von: df am 19.05.2015

Veranstaltung: Die Bundeswehr an Bildungseinrichtung | Vortrag und Diskussion

Die Bundeswehr an Bildungseinrichtungen
- Selbstverständlichkeit oder fragwürdiger Einsatz? -

Flyer

 

 

 

 

 

 

Donnerstag | 23. Oktober 2014 | 19:00 Uhr
Technische Hochschule Georg-Simon-Ohm
Keßlerplatz 12, Raum KA 0.13 | Nürnberg

 

 

Die Bundeswehr präsentiert sich auf Ausbildungsmessen und Jugendoffiziere referieren in Schulen im Bereich der politischen Bildung. Mit diesen Auftritten will die Bundeswehr SchülerInnen für den „Dienst an der Waffe“ und für militärisches Denken und Handeln gewinnen.
Ist diese Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und Bundeswehr mit dem Erziehungsauftrag der Schule zu Frieden und Völkerverständigung zu vereinbaren? Wird die Neutralität von Schule gewahrt?
Um diesen Fragen nachzugehen, lädt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zu einer bildungspolitischen Veranstaltung ein.

Scherihan Astab, eine ehemalige Schülerin, und Thomas Schmidt, Lehrer am Robert-Blum-Gymnasium Berlin, stellen vor, wie die Schule zur Schule ohne Bundeswehr wurde, die dafür den Aachener Friedenspreis erhalten hat. Sie begründen, warum aus ihrer Sicht der Bundeswehr kein Einlass (mehr) gewährt wird.     
Reinhard Wagner vom Bündnis „Schule ohne Militär“ wird auf die „Intensivierung der Anwerbung“ der Bundeswehr eingehen und Ideen und Anregungen vorstellen, wie die Bundeswehr aus der Schule rausgehalten werden kann.      
Darüber hinaus sollen Strategien diskutiert werden, wie man es auch in Mittelfranken schaffen kann, die Bundeswehr von Bildungseinrichtungen fern zu halten. Eine kurze Absprache über das weitere Vorgehen/Kooperation wollen wir im Anschluss der Veranstaltung anbieten.

 

Geschrieben von: df am 18.10.2014

ReferendarInnen stehen auf der Straße

Im Bayerischen Rundfunk kam am 29.7.2014 um 18 Uhr in der Abendschau ein Filmbericht über die Einstellungssituation der Referendare ab Schuljahr 14/15. Über 5000 von 8500 ausgebildeteten jungen Lehrkräften werden heuer in Bayern nicht übernommen.

Sparmodell à la Bayern, Unterricht fällt weiterhin aus, bis die Schülerzahlen in einigen Jahren zurückgehen. Es darf befürchtet werden, dass dann aber noch weniger Referendare eingestellt werden. Der Unterrichtsausfall muss schließlich weitergehen. Gab es nicht in jüngerer Zeit Wahlen in Bayern?

Einen Filmbeitrag des BR findet ihr hier.

 

 

 

Quelle: http://www.gew-ansbach.de/2014/07/referendare-stehen-auf-der-strasse/

Geschrieben von: df am 30.07.2014

Update: Das war der Christopher Street Day: 2. August, 12:00 Uhr

CSD1Die GEW hat sich am Samstag am Christopher Street Day in Nürnberg mit eigenem Transparent beteiligt. Bei dem bunten und lauten Umzug hat die GEW ein Zeichen für sexuelle Vielfalt gesetzt. Nach der Demo sprach mit dem Bundestagsabgeordneten Harald Petzold auch ein GEW-Kollege auf dem anschliessenden Straßenfest am Jakobsplatz. Die KollegInnen konnten sich dort bei einem Bier noch weiter kennenlernen und austauschen, bis der Regen am späten Nachmittag dem CSD-Straßenfest ein plötzliches Ende bescherte.
 

CSD2

 

 

 

 

 

 

GEWLogoCSD
 
 
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Als GEW treten wir für den Respekt von sexueller Vielfalt ein und beteiligen uns deshalb mit unseren Forderungen an der Demonstration zum Christopher Street Day am 2. August in Nürnberg.
 
Wir fordern:
In den Schulbüchern müssen schwule und lesbische Lebensweisen integraler Bestandteil sein.
Lesbische und schwule Lebensweisen sind in den Rahmenplänen aller Fächer zu benennen und zu thematisieren.
In die LehrerInnenaus- fort- und weiterbildung muss die Auseinandersetzung mit der Lebensweise von Lesben und Schwulen fester Bestandteil werden.
 

Termin: Samstag, den 02. August 2014 um 12.00 Uhr am Berliner Platz. Treffpunkt ist das Transparent der GEW. Wir würden uns sehr über die Beteiligung weiterer KollegInnen freuen.

Hier ist die pressemitteilung "sexuelle Vielfalt in die Schulbücher" der GEW-Studis Nürnberg/Erlangen

Geschrieben von: df am 30.07.2014

Positionen der GEW-Bayern zu den Landtagswahlen

Bildung:           Von sozialer Auslese zu gleichen Chancen!

Erklärung der GEW-BAyern zu den Landtagswahlen 2013

 

Zustandsbeschreibung und Forderungen zu Schule, berufliche Biludung, Hochschule und Sozialarbeit

Forderungen GEW-Bayern Landtagswahlen 2013

Geschrieben von: df am 2.05.2013

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