Archiv für die Kategorie 'Kurzmeldungen'

GEW: „Schluss mit der Hire-and-Fire-Politik in der Wissenschaft!“

Bildungsgewerkschaft verlangt Konsequenzen aus dem „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs“ – Anhörung im Bundestag

 

Frankfurt a.M./Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bundestag und Bundesregierung aufgefordert, Konsequenzen aus dem „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2013“ zu ziehen. „Immer mehr Zeitverträge mit immer kürzeren Laufzeiten, unsichere Berufsperspektiven und fehlende Vereinbarkeit von Familie und Beruf – so kann es nicht weitergehen. Der Bund muss die Hochschulen und Forschungseinrichtungen jetzt zu einer verantwortungsbewussten Personalpolitik verpflichten“, erklärte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller in der Sachverständigen-Anhörung des Deutschen Bundestages am Mittwoch in Berlin.

Auch im Bildungsföderalismus habe der Bund genug Gestaltungsmöglichkeiten, um die Karrierewege in der Wissenschaft berechenbarer, die Beschäftigungsbedingungen stabiler zu machen, betonte der GEW-Hochschulexperte. „Wenn eine Doktorarbeit fünf Jahre dauert, sollten Doktorandinnen und Doktoranden Fünf-Jahres-Verträge bekommen. Wenn ein Drittmittelprojekt drei Jahre läuft, sollten auch die Forscherinnen und Forscher für mindestens drei Jahre beschäftigt werden. Wer Kinder betreut, in Elternzeit geht oder dem Mutterschutz unterliegt, sollte einen Rechtsanspruch auf Vertragsverlängerung bekommen. Diese einfachen Grundsätze müssen endlich im Wissenschaftszeitvertragsgesetz verankert werden“, unterstrich Keller.

Darüber hinaus solle der Bund gemeinsam mit den Ländern seinen Einfluss als Geldgeber geltend machen. „Exzellenzinitiative, Pakt für Forschung und Innovation, Qualitätspakt Lehre: Bund und Länder geben Milliarden für die Förderung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus. Die Politik darf nicht länger dulden, dass öffentliche Arbeitgeber systematisch Beschäftigung deregulieren, Arbeit prekarisieren und Tarifflucht betreiben. Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die mit Bund-Länder-Programmen gefördert werden, sollten künftig nachweisen müssen, dass sie sich zu Mindeststandards guter Arbeit bekennen: Tariftreue, Mindestlöhne, Dauerstellen für Daueraufgaben. Wer nicht hören will, muss fühlen!“ sagte das GEW-Vorstandsmitglied.

Keller zeigte sich erfreut, dass alle fünf Bundestagsfraktionen die Probleme nicht mehr leugneten, sondern parlamentarische Initiativen für berechenbare Karrierewege und stabile Beschäftigungsbedingungen gestartet hätten. Er appellierte an das Parlament, noch vor der Bundestagswahl konkrete Maßnahmen zu beschließen. „Die Hire-and-Fire-Politik in der Wissenschaft untergräbt nicht nur Kontinuität von Forschung und Lehre, sie gefährdet auch die Attraktivität des Arbeitsplatzes Hochschule und Forschung im Wettbewerb mit der Wirtschaft und dem Ausland. Der Bund muss endlich eingreifen – nicht nur im Interesse der betroffenen Kolleginnen und Kollegen, sondern des Wissenschaftsstandorts Deutschland“, sagte Keller.

 

 

Geschrieben von: df am 13.06.2013

Anlässlich des NSU-Prozessautaktes

Am 13.4. fand unter dem Motto "Gegen Naziterror, staatlichen- und alltäglichen Rassismus. Verfassungsschutz abschaffen" eine Demonstration in München statt.

Anlässlich des Prozessauftaktes am 6. Mai veröffentlichen wir anbei den Redebeitrag der Rechtsanwältin Angelika Lex.

Rede Angelika Lex München

Geschrieben von: df am 2.05.2013

GEW in den Medien: Bundeswehr an Schulen

Der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte schon vor anderthalb Jahren die „mittlerweile übliche Praxis, dass Vertreter der Bundeswehr regelmäßig an deutschen Schulen zu Gast sind“, kritisiert. Die Bundeswehr hat im letzten Jahr versucht, ihren Einfluss auf die Schulen weiter zu erhöhen, schreibt die GEW in einer von Harald Morawietz unterzeichneten Presseerklärung. Jugendoffiziere erreichten über 140.000 Schüler, sogenannte Karriereberater mehr als 250.000 Jugendliche.

 

 

 

 

Altmühlbote vom 16.4.13 Bundeswehr in Schulen

Geschrieben von: df am 2.05.2013

Online-Kampagne gegen die Privatisierung der Wasserversorgung

Die Europäische Kommission versucht gerade, die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung durchzusetzen. Der Wasserpreis könnte dann vom Börsenkurs dominiert werden. Großkonzerne haben jahrelang für diese Privatisierung gekämpft – dies muss unter allen Umständen verhindert werden.

Unterschreibt deswegen die Petition – bis September 2013 sollen über zwei Millionen Stimmen gesammelt werden.   

 > Weitere Informationen zur Petition    

 > direkt zur Petition und unterschreiben

Geschrieben von: admin am 8.02.2013

Bündnis gegen das Schweigen

Eine weitere Resolution, die Aufklärung der rechtsradikalen und kriminellen Umtriebe fordert: http://buendnis-gegen-das-schweigen.de/ mit der Möglichkeit der online-Unterzeichnung.

Dieser Eintrag wird am 12.07.2012 wieder von der Webseite entfernt.

Geschrieben von: admin am 12.06.2012

De omnibus dubitandum NW

So ging die Landtagswahl in NRW aus: http://ad-sinistram.blogspot.de/search/label/Omnibus%20dubitandum

Geschrieben von: admin am 15.05.2012

De omnibus dubitandum SH

Hier das Ergebnis der Landtagswahl in Schleswig-Holstein: http://ad-sinistram.blogspot.de/2012/05/de-omnibus-dubitandum.html

Geschrieben von: admin am 15.05.2012

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