Archiv für die Kategorie 'Kurzmeldungen'

8.März: internationaler Frauenkampftag

Veröffentlichung vom Landesfrauenausschuss der GEW Bayern
 
8. März 2014: Internationaler Frauentag

Vielfalt leben! …..denn die Würde eines Menschen darf nicht vom Geschlecht oder seiner sexuellen Orientierung abhängig sein.

Geschlechtervielfalt in der Bildung heißt für uns…

• die Vermeidung einseitiger Zuordnungen aufgrund des Geschlechts und der
sexuellen Orientierung

• eine sensible Begleitung von Mädchen und Jungen in ihrer geschlechtlichen
Sozialisation

• Wertschätzung statt Diskriminierung der vielfältigen und unkonventionellen
Lebensentwürfe die in unserer Gesellschaft existieren

Darum wünschen wir uns Schulen an denen…

• ein konsequentes Vorgehen gegen Diskriminierung mit dem Beschimpfungen
wie „schwul“ oder „lesbisch“ zum Tabu gemacht werden

• Unterrichtsmaterialien, die bewusst mit der Tradition des bestehenden
„heimlichen Lehrplanes“ brechen

• Mutige Lehrkräfte die Rollenklischees kritisch hinterfragen und neue
Sichtweisen auf die Geschlechterverhältnisse eröffnen

Nur gemeinsam können wir diese Zukunft gestalten!

Einen schönen Internationalen Frauentag wünschen euch eure GEW-Kolleginnen!


V.i.S.d.P. Ulrike Stöger, Landesfrauenausschuss der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80 336 München

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Aktionen rund um den 8. März in Nürnberg

4. März – Ver­an­stal­tung „Schö­ne heile Welt: put­zen, wi­ckeln, lie­ben“ – Ab 20 Uhr – Komm e.v. (Un­te­re Sei­ten­stra­ße 1) mit Prof.​Dr.​Ingrid Artus

5. März – Po­li­ti­scher Ascher­mitt­woch – Mit Frau­en­po­li­ti­schen The­men – Ab 19 Uhr – Nach­bar­schaft­haus Gos­ten­hof (Adam-​Klein-​Stra­ße 6)

7.März – Vor­trag zur Selbst­er­mäch­ti­gung der Frau am Bei­spiel Ro­ja­va in Sy­ri­en – Medya Volk­s­haus (Forst­hal­stra­ße 36)

Party des 8.März Bünd­nis Nürn­berg Desi (Brü­cken­stra­ße 23) Ab 20-24 Uhr für Frau­en, Les­ben, Trans, Ab 24 Uhr offen für alle, Ein­tritt 4-5 €

21. März – 19 Uhr – Film­vor­füh­rung „Among the rocks“ (GR, 2009) zum 8. März im Rah­men der An­ti­fa-​Ak­ti­ons-​Knei­pe – Komm e.V (Un­te­re Sei­ten­stra­ße 1)

 

Kundgebung, Aktionen und Demonstration in Nürnberg:

13:00 Uhr | Weißer Turm | direkt im Anschluss um 15:30 startet die Demonstration

Weitere Infos unter frauenkampftagnbg.blogsport.de

 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

 

Demonstration und Konzert am 8.März in Berlin

 

 

weitere Infos unter:

 

www.facebook.com/JungeGewBerlin

www.frauenkampftag2014.de

Geschrieben von: df am 1.03.2014

Bärbel Lange: eine feministische Offensive

Der Internationale Frauentag am 8. März soll politischer werden

von Bärbel Lange, Sprecherinnenrat LA Frauenpolitik

Seit 1911 zeigen und erleben Frauen am Internationalen Frauentag, dem 8. März: Wir setzen uns gemeinsam auf der ganzen Welt für unsere Rechte und ein selbstbestimmtes Leben in Würde ein.

Begonnen hat alles mit Streiks für bessere Arbeitsbedingungen, dem Kampf gegen den Krieg und dem Anspruch auf das Frauenwahlrecht. Vor mehr als 100 Jahren konzentrierten sich unsere Vorkämpferinnen auf die Mündigkeit von Frauen, auf ihr Wahlrecht, ihr Recht auf Organisation, Bildung, Arbeiterinnenschutz, Mutterschutz.

Wir haben Erfolge …

Das Wahlrecht und mehr Freiheiten in Politik und Lebensführung haben wir erstritten. Heute sind wir die am besten ausgebildete Generation von Frauen und sind selbstverständlich im Erwerbsleben tätig.

… aber viele Forderungen sind noch offen

Mit dem Platzen der Immobilienblasen und dem Finanzcrash im internationalen Bankensektor wurden die Folgen der gigantischen Reichtumsverteilung von unten nach oben deutlicher denn je: Die Steuerkassen werden geplündert, um Großbanken im EU-Raum zu stützen und gleichzeitig werden die Aufgaben der allgemeinen Daseinsvorsorge nicht erledigt, »outgesourced« oder privatisiert. Die Einkommen und die geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen sinken deutlich, bei den Frauen stärker als bei den Männern.

Hier und weltweit sind viele andere Forderungen seit 100 Jahren offen, so die straffreie Abtreibung und Selbstbestimmung über den weiblichen Körper, gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, materielle Absicherung heute und für morgen, rechtliche Gleichstellung aller Lebensweisen und Ethnien, Frieden – und immer und überall: Gleichheit!

Vielfalt der Gegenwehr

Aufbauend auf den Initiativen wie Blockupy und umfairteilen, den 17 Streiktagen unserer angestellten Lehrkräfte, den Streiks im Gesundheitsbereich und bei Amazon, um nur einige Beispiele zu nennen, überwinden wir heute unsere Machtlosigkeit, indem wir der herrschenden Politik unsere Gefolgschaft verweigern.

One Billion Rising aktivierte weltweit Hunderttausende, Frauen und Männer, gegen sexuelle Gewalt aufzustehen. Der alltägliche Sexismus wird durch #Aufschrei nicht mehr hingenommen. Eine Vielfalt von Gegenbewegungen, AktivistInnen, Organisationen und Initiativen hat sich zusammengefunden zum Bündnis Frauen*Kampftag 2014 und wendet sich mit einem Aufruf zum Internationalen Frauentag …»an Frauen ohne/mit Kinder(n), Alleinerziehende, Selbstständige, freie Erwerbstätige, Frauen mit Behinderung, Studentinnen, Schülerinnen, illegal und legal arbeitende Frauen, erwerbslose Frauen, Mädchen, Women of Colour, junge und alte Frauen, Heterosexuelle, Homosexuelle und Bisexuelle, Queers, Trans-, Inter- und alle anderen Frauen.«

Der Sprecherinnenrat des Frauenausschusses für Frauenpolitik der GEW BERLIN gehört dem Bündnis an, wie die ver.di-Jugend, die Grüne-Jugend, DIE LINKE.SDS, die Jungsozialistinnen, DIE FALKEN, die Linksjugend solid, die feministische Partei DIE FRAUEN, Courage, feministische Frauenarbeitsgemeinschaft LISA und weitere mehr. »Unser Ziel ist es, den 8. März zu (re)politisieren, Frauen untereinander zu solidarisieren und eine Öffentlichkeit für unsere Anliegen und Forderungen zu schaffen. Wir rufen zu einer bundesweiten Demonstration am 8. März 2014 in Berlin auf. Plural und zentral – Für einen politischen und sichtbaren Frauenkampftag 2014! Wir wollen einen Beitrag für eine neue feministische Handlungsfähigkeit leisten, von unseren verschiedenen Erfahrungen lernen und gemeinsam kämpfen.

Weil alle Frauen von Diskriminierung betroffen sind. Weil wir gegen das alles nur ankommen, wenn wir gemeinsam kämpfen. Wir wollen Solidarität unter Frauen bestärken und die Notwendigkeit aufzeigen, gegen diese Verhältnisse zusammen vorzugehen.

 

Quelle: http://www.gew-berlin.de/10103_10275.php

Geschrieben von: df am 1.03.2014

Demo und Kundgebung für eine endlich bessere Schulpolititk

München, Samstag, 8. März, 14:00 vom Max-Monument zum Salvatorplatz Die Initiative „Bewegung in Bildung“, gegründet von Lehramtsreferendar/innen, veranstaltet dort eine Kundgebung mit anschließender Demonstration.

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir laden euch alle sehr herzlich ein, am 8. März 2014 um 14 Uhr nach München zum Max-Monument (Kreuzung Maximilianstr. / Thierschstr.) zu kommen.

Die Initiative Bewegung in Bildung“,  gegründet von Lehramtsreferendar/innen, veranstaltet dort eine Kundgebung mit anschließender Demonstration zum Kultusministerium.

 Die GEW Bayern unterstützt die Demonstration von Anfang an. Inzwischen sind als Unterstützer/innen auch die StadtschülerInnenvertretung München, die Aktion gute Schule e. V., die ABJ (des BLLV) und die RJV (des Philologenverbandes) dazu gekommen.

 „Bewegung in Bildung“ fordert ein Ende der Ausbeutung von Referendar/innen als billigen Lehrkräften und eine deutliche Mehrung von sicheren Stellen für Lehrer/innen und andere pädagogischen Berufe, um individuelle Förderung, gute Ganztagsschule und Inklusion überhaupt erst zu ermöglichen.

Die Anliegen der Referendar/innen finden wir in vollem Umfang unterstützenswert; auch wenn wir als GEW teilweise durchaus weiter gehende Forderungen haben.

Näheres zur Initiative „Bewegung in Bildung“ und ihren Zielen und Aktivitäten könnt ihr unter diesem Link nachlesen:

Geschrieben von: df am 1.03.2014

Fürth Nazifrei – Einzug verhindert!

Einzug der neonazistischen Bürgerinitiative Soziales Fürth in den Stadtrat verhindert

Schon vor den Kommunalwahlen steht fest, dass die neonazistische Tarnorganisation des Freien-Netzes-Süd, die Bürgerinitiative Soziales Fürth (BiSF) nicht an den Wahlen am 16.03.2014 teilnehmen kann. Grund dafür sind die mangelnden Unterschriften, um zur Wahl überhaupt zugelassen zu werden.

Dieser Erfolg ist den vereinten Kräften von zahlreichen AntifaschistInnen zu verdanken. Während den Eintragungszeiten waren jeden Tag mehrere NazigegnerInnen in der Stadt, um Informationsflyer an die Menschen zu verteilen.

Einen ausführlichen Bericht gibt es in der neuen Zeitung Adelante der Antifaschistischen Linken Fürth

Sowie diverse Veröffentlichungen des Fürther Bündnisses gegen Rechts

Geschrieben von: df am 1.03.2014

Einzug der FaschistInnen in den Fürther Stadtrat verhindern!

Gemeinsam und solidarisch: Nazis stoppen – der BiSF den Wahlkampf vermiesen!

Das neo­na­zis­ti­sche Freie Netz Süd (FNS) will mit ihrer Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on Bür­ger­initia­ti­ve So­zia­les Fürth (BiSF) bei den Für­ther Kom­mu­nal­wah­len am 16.​03.​2014 teil­neh­men. Wie alle Par­tei­en und Or­ga­ni­sa­tio­nen, die kein Man­dat im Für­ther Stadt­rat haben, müs­sen auch die Nazis knapp 400 Un­ter­schrif­ten sam­meln, damit sie an den Stadt­rats­wah­len teil­neh­men kön­nen. In Fürth hat sich ein breites Bündnis von, Partein über Gewerkschaften bis hin zu antifaschistischen Gruppierungen gegründet, um den Einzug ins Rathaus zu verhindern.

+++ Infoveranstaltung: zum NSU und den Fürther Nazis der BiSF +++
Freitag, 10.01.2014 | 19:30 Uhr | Gewerkschaftshaus Fürth, BIKO | Königswarterstraße 16

+++ große Bündnis-Demonstration: Fürth Na­zi­frei – keine Nazis in den Für­ther Stadt­rat! +++
Samstag, 11.01.2014 | 13:00 Uhr | Kohlenmarkt Fürth | U-Bahn Rathaus

 

Hintergrundinformationen

Die BiSF ist eine Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on des „Frei­es Netz Süd“ (FNS). Das FNS ist der ge­fähr­lichs­te und ak­tivs­te Zu­sam­men­schluss von Neo­na­zi­ka­me­rad­schaf­ten in Süd­deutsch­land. Ent­stan­den ist der Neo­na­zidach­ver­band Ende 2008. Vor­aus­ge­gan­gen war ein in­ter­ner Streit der baye­ri­schen NPD. Es kam zu einem Putsch­ver­such von sich selbst als »ra­di­kal« be­zeich­nen­den Neo­na­zis gegen den da­ma­li­gen Lan­des­vor­stand. Im Zuge des­sen ver­lie­ßen meh­re­re Ak­ti­vis­t_in­nen der 2004 ver­bo­te­nen fa­schis­ti­schen Grup­pie­rung „Frän­ki­sche Ak­ti­ons­front“ (FAF) die NPD und grün­de­ten das FNS als Zu­sam­men­schluss bay­ern­weit agie­ren­der Neo­na­zi-​Ka­me­rad­schaf­ten.
Die Rück­kehr zum pseu­do­bür­ger­li­chen Auf­tritt voll­zo­gen die Für­ther Ak­ti­vis­t_in­nen des FNS mit der Grün­dung der Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on BiSF. Als Vor­bild dien­te der BiSF dabei die so­ge­nann­te „Bür­ger­initia­ti­ve Aus­län­der­stopp“ (BIA) aus Nürn­berg, wel­che eine Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on der NPD dar­stellt.
Das FNS tritt vor allem durch Auf­mär­sche, rech­te Kon­zer­te und Ver­an­stal­tun­gen in der Öf­fent­lich­keit auf.

 

Aktivitäten

Seit Ende Dezember treten Neonazis der selbsternannten Bürgerinitiative massiv auf, um ihre menschenverachtenden Flyer an BürgerInnen zu verteilen. Da an zwei Orten, im Fürther Rathaus oder im Bürgeramt – Schwabacher Straße, Unterschriften gesammelt werden können, konzentriert sich die Präsenz der Nazis vorallem im nahen Umkreis dieser Gebäude.
Auch durch Briefkasten und andere Flyerverteilungen (wie z.B. auf der Hardhöhe) versuchen sie ihre Propaganda zu verbreiten.

 

Gegenaktivitäten

Während der Zeit, in der Unterschriften gesammelt werden können, werden AntifaschistInnen anwesend sein, um gegen die Nazis zu protestieren und die PassantInnen über das wahre Gesicht der sog. Bürgerinitiative aufzuklären. Es ist jedeR eingeladen und aufgerufen, sich aktiv an den Aktionen gegen die FaschistInnen zu beteiligen.

Veranstaltung zu dem BSU und den Fürther Nazis der BiSF: Wie hän­gen baye­ri­sche Neo­na­zis mit dem Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Un­ter­grund (NSU) zu­sam­men und wer und was ist die Bür­ger­initia­ti­ve So­zia­les Fürth (BiSF) ei­gent­lich?; Referenten: Journalisten Robert Andreasch und Timo Müller; weitere Infos: http://alf.blogsport.de/2013/12/19/veranstaltung-zum-nsu-und-den-fuerther-nazis-der-bisf/#more-389
Freitag, 10.01.2014 | 19:30 Uhr | Gewerkschaftshaus Fürth, BIKO | Königswarterstraße 16
Veranstalter: Antifaschistische Linke Fürth, Fürther Bündnis gegen Rechts

Bündnis-Demonstration: Fürth Na­zi­frei – keine Nazis in den Für­ther Stadt­rat!
Samstag, 11.01.2014 | 13:00 Uhr | Kohlenmarkt Fürth | U-Bahn Rathaus
 

 

Weitere Informationen:

Audio Beitrag der Antifaschistischen Linken Fürth bei Radio Z
http://radio-z.net/de/programmkalender/gesellschaft-beitraege/politik-beitraege/topic/161769-interview-mit-vertreter-der-alfuerth-zum-wahlantritt-der-bisf.html#

Hintergründe, Zusammenhänge über Nazistrukturen von a.i.d.a. München
http://aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4310%3Aneonazis-wollen-in-den-fuerther-stadtrat&catid=47%3Akameradschaften&Itemid=152&showall=1

Beiträge in den Fürther Nachrichten
http://www.nordbayern.de/region/fuerth/further-wehren-sich-gegen-rechtsextreme-1.3351847
http://www.nordbayern.de/region/fuerth/furths-antifa-sieht-sich-im-kampf-gegen-rechts-behindert-1.3374604

alle Aktivitäten rund um den antifaschistischen Protest und Neuigkeiten der Antifaschistischen Linken Fürth
http://alf.blogsport.de/2013/12/18/fuerther-nazis-wollen-in-den-stadtrat-einziehen-faschistinnen-aktiv-entgegentreten/#more-388

 

Geschrieben von: df am 9.01.2014

GEW Bayern zur „Bayerischen Bildungsberichterstattung: Aktuelles 2013“

Pressemitteilung Nr. 16 / 2013 vom 19. Dezember 2013

GEW Bayern zur „Bayerischen Bildungsberichterstattung: Aktuelles 2013“

Unzufriedenheit (nicht nur) mit dem G 8 – immer mehr Eltern stimmen mit den Füßen ab!

„Keine weiteren Reformen an bayerischen Schulen und ein Ende der Schulstrukturdebatte“ – das hätte die Staatsregierung gerne. „Diese Wünsche werden sich jedoch nicht erfüllen“, so Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern, „denn die Diskussion ist bereits wieder voll im Gang und es gibt viel zu tun.“

Kleinere Gymnasien, Grund-, Mittel- und Förderschulen bangen z. T. um ihre Existenz. Nicht nur wegen der demografischen Entwicklung, sondern auch wegen der bewussten Ablehnung des Gymnasiums in seiner derzeitigen Form durch immer mehr Eltern und Kinder.

Nach der neuen Bayerischen Bildungsberichterstattung („Aktuelles 2013“) wechselten zum Schuljahr 2012/13 von 60 000 „gymnasialgeeigneten“ Schülerinnen  und Schülern gerade einmal 45 000 tatsächlich ans Gymnasium, knapp 15 000 an die Realschule. Damit hat fast die Hälfte der Realschülerinnen und -schüler auch die Eintrittskarte fürs Gymnasium. Auf der anderen Seite verlassen knapp 10 % der Mittelschülerinnen und -schüler diese Schulart nach der fünften Klasse wieder, zugunsten von Realschule oder Gymnasium. 

Neubäcker: „Mittelschulen, Förderschulen und Gymnasien kämpfen um Kinder, Realschulen sonnen sich in ihrem Ruf, die beliebteste Schulart zu sein. Die Kinder selbst und ihr Recht auf beste Förderung werden dem untergeordnet. Daher werden die Probleme des bayerischen Schulsystems auch nicht durch Korrekturen am G 8 in Richtung G 9 gelöst werden. Es geht um mehr! Es geht um eine Neudefinition schulischer Bildungsziele im Sinne eines umfassenden  Bildungsbegriffs, weit über die Verwertbarkeit von Abschlüssen hinaus. Und es geht um die Überwindung des überkommenen, zergliederten bayerischen  Schulsystems zugunsten einer Schule, in der alle Kinder und Jugendlichen bis zum Ende der Pflichtschulzeit gemeinsam, erfolgreich und mit Freunde lernen können!“

 

 

Quelle: Elke Hahn – GEW-Landesverband Bayern

Geschrieben von: df am 8.01.2014

Nazis stoppen Demonstration im Januar 2014

Nazis stoppen – der Bürgerinitiative Soziales Fürth [BiSF] den Wahlkampf vermiesen

 

Das Fürther Bündis gegen Rechts organisiert Anfang Januar 2014 eine antifschistische Demonstration durch Fürth.
Die Bürgerinitiative Soziales Fürth wird versuchen bei den Kommunalwahlen im März 2014 in Fürth anzutreten. Um für die Wahl zugelassen zu werden, benötigt sie knapp 400 Unterschriften von Fürther Wahlberechtigten.

Die BiSF ist eine Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on des „Frei­es Netz Süd“ (FNS). Das FNS ist der ge­fähr­lichs­te und ak­tivs­te Zu­sam­men­schluss von Neo­na­zi­ka­me­rad­schaf­ten in Süd­deutsch­land. Ent­stan­den ist der Neo­na­zidach­ver­band Ende 2008. Vor­aus­ge­gan­gen war ein in­ter­ner Streit der baye­ri­schen NPD. Es kam zu einem Putsch­ver­such von sich selbst als »ra­di­kal« be­zeich­nen­den Neo­na­zis gegen den da­ma­li­gen Lan­des­vor­stand. Im Zuge des­sen ver­lie­ßen meh­re­re Ak­ti­vis­t_in­nen der 2004 ver­bo­te­nen fa­schis­ti­schen Grup­pie­rung „Frän­ki­sche Ak­ti­ons­front“ (FAF) die NPD und grün­de­ten das FNS als Zu­sam­men­schluss bay­ern­weit agie­ren­der Neo­na­zi-​Ka­me­rad­schaf­ten.
Die Rück­kehr zum pseu­do­bür­ger­li­chen Auf­tritt voll­zo­gen die Für­ther Ak­ti­vis­t_in­nen des FNS mit der Grün­dung der Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on BiSF. Als Vor­bild dien­te der BiSF dabei die so­ge­nann­te „Bür­ger­initia­ti­ve Aus­län­der­stopp“ (BIA) aus Nürn­berg, wel­che eine Tarn­or­ga­ni­sa­ti­on der NPD dar­stellt.
Das FNS tritt vor allem durch Auf­mär­sche, rech­te Kon­zer­te und Ver­an­stal­tun­gen in der Öf­fent­lich­keit auf.

 

Weitere Infos folgen in Kürze

Geschrieben von: df am 27.11.2013

 zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 ... 41 42 43 weiter