Archiv für die Kategorie 'Kurzmeldungen'

Pressemitteilung: Lehrer*innen einstellen statt kaltstellen!

 

Pressemitteilung Nr. 18 / 2014 vom 18. Juli 2014

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern fordert:

Lehrer*innen einstellen statt kaltstellen!

Der Bedarf für zusätzliche Lehrer*innen und Pädagog*innen an den Schulen des Freistaats ist riesig. Der dringende Appell der GEW an das Schul- und das Finanzministerium lautet daher: Neue Planstellen für Lehrkräfte schaffen und damit die Bildungsqualität erhöhen und die Lehrer*innenarbeitslosigkeit verringern!

Das Schulministerium gibt in diesen Tagen die sogenannten Einstellungsnoten und aktuelle Einstellungszahlen für junge Lehrerinnen und Lehrer bekannt. Das bedeutet erneut für mehrere Tausend erfolgreich ausgebildete Lehrkräfte massive Unsicherheit und für zahlreiche Absolvent*innen der Lehramtsausbildung für Grundschulen, Realschulen und Gymnasien erst einmal eines: Arbeitslosigkeit. 

Wer nicht einmal eine befristete Anstellung bekommt (und diese sehr oft nur für ein halbes Jahr) ist auf Hartz IV zurückgeworfen. Da muss folgender Eintrag auf der Homepage des CSU-Ministeriums für viele schon zynisch klingen: „Lehrkraft – für viele ein Wunschberuf“.

Dabei ist der Bedarf für zusätzliche Lehrer*innen und Pädagog*innen an den Schulen des Freistaats riesig! Schon der aktuell vorgeschriebene „Normalbetrieb“ ist an vielen Schulen nicht mehr aufrecht zu erhalten: Es droht ein teilweiser Zusammenbruch der Unterrichtsversorgung. Von vielen Grundschulen als auch Gymnasien wurde gemeldet, dass die mobilen und integrierten „Lehrerreserven erschöpft“ sind. Darüber hinaus brauchen die Schulen in Bayern tausende neuer Lehrerplanstellen für viele Vorhaben, über die sich, verbal zumindest, eigentlich alle Beteiligten einig sind: Wir brauchen diese massive Stellenmehrung für die gesetzlich längst vorgeschriebene Umsetzung der Inklusion, wir brauchen sie für Ganztagsangebote in hoher pädagogischer und räumlicher Qualität, für die Integration von Kindern nichtdeutscher Muttersprache (besonders für Kinder von Flüchtlingen), für individuelles Lernen und kleinere Klassen.

Dass angesichts dieses übergroßen Bedarfs an Lehrer*innen zur gleichen Zeit immer mehr Lehrkräfte arbeitslos oder nur prekär beschäftigt werden, ist ein Skandal.

Die GEW Bayern fordert die Schaffung tausender neuer Planstellen und die Einstellung von Lehrer*innen und Pädagog*innen solange ein pädagogischer Bedarf besteht. Dies müsste Minister Spaenle auch vehement in die laufenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2015/16 einbringen. Dabei sind das Finanzministerium und die CSU-Mehrheit im Haushaltsausschuss des Landtages besonders gefragt. Als einen Beitrag zur Bildungsfinanzierung hat die GEW längst ein eigenes Steuerkonzept vorgelegt.

Die GEW Bayern unterstützt ausdrücklich die neueste Aktion der Initiative „Bewegung in Bildung“ am 26. Juli. Die Gruppe hat mit Flashmobs in sechs bayerischen Städten und einer Demonstration zum Bildungsministerium auf die prekäre Situation vieler, gerade junger Lehrkräfte aufmerksam gemacht. Viele Aktive werden sich am Samstag, den 26. 7. um 12 Uhr in München (Neuhauser Straße 8, Richard-Strauss-Brunnen) zu einem weiteren Flashmob zusammenfinden, um die Forderung nach wirklicher Bewegung in Bildung in Bayern zu unterstreichen.

(Näheres unter www.bewegunginbildung.blogspot.de )

Die GEW Bayern lehnt die von der CSU geplanten Zulassungsschranken vor dem Referendariat als Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Grundrecht auf Ausbildungs- und Berufsfreiheit ab. Es besteht in vieler Hinsicht weiter Bedarf nach neu ausgebildeten Lehrkräften.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Bernhard Baudler, Tel. 089 / 54 40 81 – 21, E-Mail: bernhard.baudler@gew-bayern.de

  

V.i.S.d.P.: Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstr. 64, 80336 München; 0171 6760000.

Quelle: http://www.gew-bayern.de/index.php?id=558&tx_ttnews[backPid]=547&tx_ttnews[tt_news]=1367&cHash=9b292fd0ba25bf21d4f01b0e78a6960e

Geschrieben von: df am 30.07.2014

ReferendarInnen stehen auf der Straße

Im Bayerischen Rundfunk kam am 29.7.2014 um 18 Uhr in der Abendschau ein Filmbericht über die Einstellungssituation der Referendare ab Schuljahr 14/15. Über 5000 von 8500 ausgebildeteten jungen Lehrkräften werden heuer in Bayern nicht übernommen.

Sparmodell à la Bayern, Unterricht fällt weiterhin aus, bis die Schülerzahlen in einigen Jahren zurückgehen. Es darf befürchtet werden, dass dann aber noch weniger Referendare eingestellt werden. Der Unterrichtsausfall muss schließlich weitergehen. Gab es nicht in jüngerer Zeit Wahlen in Bayern?

Einen Filmbeitrag des BR findet ihr hier.

 

 

 

Quelle: http://www.gew-ansbach.de/2014/07/referendare-stehen-auf-der-strasse/

Geschrieben von: df am 30.07.2014

Update: Das war der Christopher Street Day: 2. August, 12:00 Uhr

CSD1Die GEW hat sich am Samstag am Christopher Street Day in Nürnberg mit eigenem Transparent beteiligt. Bei dem bunten und lauten Umzug hat die GEW ein Zeichen für sexuelle Vielfalt gesetzt. Nach der Demo sprach mit dem Bundestagsabgeordneten Harald Petzold auch ein GEW-Kollege auf dem anschliessenden Straßenfest am Jakobsplatz. Die KollegInnen konnten sich dort bei einem Bier noch weiter kennenlernen und austauschen, bis der Regen am späten Nachmittag dem CSD-Straßenfest ein plötzliches Ende bescherte.
 

CSD2

 

 

 

 

 

 

GEWLogoCSD
 
 
+++
Als GEW treten wir für den Respekt von sexueller Vielfalt ein und beteiligen uns deshalb mit unseren Forderungen an der Demonstration zum Christopher Street Day am 2. August in Nürnberg.
 
Wir fordern:
In den Schulbüchern müssen schwule und lesbische Lebensweisen integraler Bestandteil sein.
Lesbische und schwule Lebensweisen sind in den Rahmenplänen aller Fächer zu benennen und zu thematisieren.
In die LehrerInnenaus- fort- und weiterbildung muss die Auseinandersetzung mit der Lebensweise von Lesben und Schwulen fester Bestandteil werden.
 

Termin: Samstag, den 02. August 2014 um 12.00 Uhr am Berliner Platz. Treffpunkt ist das Transparent der GEW. Wir würden uns sehr über die Beteiligung weiterer KollegInnen freuen.

Hier ist die pressemitteilung "sexuelle Vielfalt in die Schulbücher" der GEW-Studis Nürnberg/Erlangen

Geschrieben von: df am 30.07.2014

Solidrität mit den streikenden Flüchtlingen am Hallplatz – DEMO

Kein Mensch ist illegal – Solidarität mit den streikenden Flüchtlingen

Seit einigen Wochen demonstrieren Flüchtlinge am Hallplatz in einem Protestzelt mit den Hauptforderungen:

- Abschaffung der Residenzpflicht
- Geld statt Essenspakete
- Abschaffung der unmenschlichen Asylheime
- keine Abschiebung der Flüchtlinge
- Abschaffung der Dublin 2 und -3 Gesetze
- Anerkennung der streikenden Flüchtlinge im Zelt

 

Trotz Protest, Demonstrationen, einer Besetzung des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Frankenstraße, Hungerstreik und Durststreik waren Stadtspitze und BAMF zwar zu Gesprächen bereit, aber nicht sich auf die Forderungen der Flüchtlinge einzulassen. Sie forderten nachdem sie das Gesprächsangebot überbrachten, dass die Flüchtlinge das Zelt abbauen sollen. Die Flüchtlinge widersprachen dem und bauten das Zelt erst eine Stunde vor dem Gespräch ab. Da dieses Gespräch aber keine Erwartung erfüllte, entschlossen sich Flüchtlinge das Zelt erneut am Hallplatz zu errichten.
Dort protestieren sie jetzt bis auf Weiteres. Die GEW-Mittelfranken erklärt sich solidarisch mit den (protestierenden) Flüchtlingen und unterstützt die oben genannten Foderungen.

 

+++  DEMONSTRATION  +++
Am Samstag 26.7.14 | 13:30 Uhr | Hallplatz Nürnberg

 

weitere Infos auf der Facebookseite vom Zelt

 

Interviews zum Hungerstreik und vom Bayerischen Flüchtlingsrat zur Lagersituation von Radio Z

Geschrieben von: df am 23.07.2014

GEW Bayern Pressemitteilung: Lehrer*innen einstellen statt kaltstellen!

Lehrer*innen einstellen statt kaltstellen!

Der Bedarf für zusätzliche Lehrer*innen und Pädagog*innen an den Schulen des Freistaats ist riesig. Der dringende Appell der GEW an das Schul- und das Finanzministerium lautet daher: Neue Planstellen für Lehrkräfte schaffen und damit die Bildungsqualität erhöhen und die Lehrer*innenarbeitslosigkeit verringern!

Das Schulministerium gibt in diesen Tagen die sogenannten Einstellungsnoten und aktuelle Einstellungszahlen für junge Lehrerinnen und Lehrer bekannt. Das bedeutet erneut für mehrere Tausend erfolgreich ausgebildete Lehrkräfte massive Unsicherheit und für zahlreiche Absolvent*innen der Lehramtsausbildung für Grundschulen, Realschulen und Gymnasien erst einmal eines: Arbeitslosigkeit. 

Wer nicht einmal eine befristete Anstellung bekommt (und diese sehr oft nur für ein halbes Jahr) ist auf Hartz IV zurückgeworfen. Da muss folgender Eintrag auf der Homepage des CSU-Ministeriums für viele schon zynisch klingen: „Lehrkraft – für viele ein Wunschberuf“.

Dabei ist der Bedarf für zusätzliche Lehrer*innen und Pädagog*innen an den Schulen des Freistaats riesig! Schon der aktuell vorgeschriebene „Normalbetrieb“ ist an vielen Schulen nicht mehr aufrecht zu erhalten: Es droht ein teilweiser Zusammenbruch der Unterrichtsversorgung. Von vielen Grundschulen als auch Gymnasien wurde gemeldet, dass die mobilen und integrierten „Lehrerreserven erschöpft“ sind. Darüber hinaus brauchen die Schulen in Bayern tausende neuer Lehrerplanstellen für viele Vorhaben, über die sich, verbal zumindest, eigentlich alle Beteiligten einig sind: Wir brauchen diese massive Stellenmehrung für die gesetzlich längst vorgeschriebene Umsetzung der Inklusion, wir brauchen sie für Ganztagsangebote in hoher pädagogischer und räumlicher Qualität, für die Integration von Kindern nichtdeutscher Muttersprache (besonders für Kinder von Flüchtlingen), für individuelles Lernen und kleinere Klassen.

Dass angesichts dieses übergroßen Bedarfs an Lehrer*innen zur gleichen Zeit immer mehr Lehrkräfte arbeitslos oder nur prekär beschäftigt werden, ist ein Skandal.

Die GEW Bayern fordert die Schaffung tausender neuer Planstellen und die Einstellung von Lehrer*innen und Pädagog*innen solange ein pädagogischer Bedarf besteht. Dies müsste Minister Spaenle auch vehement in die laufenden Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2015/16 einbringen. Dabei sind das Finanzministerium und die CSU-Mehrheit im Haushaltsausschuss des Landtages besonders gefragt. Als einen Beitrag zur Bildungsfinanzierung hat die GEW längst ein eigenes Steuerkonzept vorgelegt.

Die GEW Bayern unterstützt ausdrücklich die neueste Aktion der Initiative „Bewegung in Bildung“ am 26. Juli. Die Gruppe hat mit Flashmobs in sechs bayerischen Städten und einer Demonstration zum Bildungsministerium auf die prekäre Situation vieler, gerade junger Lehrkräfte aufmerksam gemacht. Viele Aktive werden sich am Samstag, den 26. 7. um 12 Uhr in München (Neuhauser Straße 8, Richard-Strauss-Brunnen) zu einem weiteren Flashmob zusammenfinden, um die Forderung nach wirklicher Bewegung in Bildung in Bayern zu unterstreichen.

(Näheres unter www.bewegunginbildung.blogspot.de )

Die GEW Bayern lehnt die von der CSU geplanten Zulassungsschranken vor dem Referendariat als Eingriff in das verfassungsrechtlich garantierte Grundrecht auf Ausbildungs- und Berufsfreiheit ab. Es besteht in vieler Hinsicht weiter Bedarf nach neu ausgebildeten Lehrkräften.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Bernhard Baudler, Tel. 089 / 54 40 81 – 21, E-Mail: bernhard.baudler@gew-bayern.de

  

V.i.S.d.P.: Elke Hahn, Geschäftsführerin, Schwanthalerstr. 64, 80336 München; 0171 6760000

Quelle: http://www.gew-bayern.de/index.php?id=558&tx_ttnews[backPid]=547&tx_ttnews[tt_news]=1367&cHash=9b292fd0ba25bf21d4f01b0e78a6960e

 

 

Geschrieben von: df am 19.07.2014

KV Nürnberg: Veranstaltung – Bundeswehr raus aus den Schulen

Veranstaltung: Bundeswehr raus aus den Schulen!

 

Die Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach hat der Bundeswehr die Tür gewiesen und wurde dafür 2013 mit dem Aachener Friedenspreis geehrt. Unser Kollege Eberhard Enß wird darüber berichten.

 

Freitag, 9. Mai 2014 um 19:00 Uhr
DGB-Haus Raum Burgblick
mit Eberhard Enß , Vertrauensmann der GEW
an der Käthe -Kollwitz -Schule
Die Gruppe „Zündstoff“ singt Lieder von Bertolt Brecht.

 

Den Einladungsflyer für die Veranstaltung gibts hier

Geschrieben von: df am 29.04.2014

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