13.03.2014

Theater: V wie Verfassungsschutz

Theaterstück "V wie Verfassungsschutz" in Nürnberg und Fürth

Bei „V wie Verfassungsschutz“ handelt es sich um eine Stückentwicklung die das Kölner “nö Theater” im vergangen Jahr anhand von Interviews, Reisebeobachtungen,Dokumentationen, Biographien und Zeitungsartikeln gemacht hat.

Laut Angabe des Verfassungsschutzes sind Drei Viertel der Bevölkerung von der Notwendigkeit des Inlandgeheimdienstes überzeugt. Doch die jüngsten Verwicklungen in die Mordserie des NSU werfen Fragen auf. Wie konnte das Neonazitrio dreizehn Jahre lang vor den Augen des Verfassungsschutzes ungehindert morden? War es Unfähigkeit oder bewusstes Kalkül? Blickt man in die Vergangenheit des Verfassungsschutzes so stößt man auf eine Kontinuität der Skandale. Das Versagen scheint nicht persönlich, sondern strukturell bedingt zu sein. Doch gibt es dazu Alternativen? Ist der Verfassungsschutz reformierbar oder sind die Fehler ein notwendiges Übel eines Geheimdienstes?
Dem Verfassungsschutz nahe zu kommen scheint unmöglich, also folgt das nö-theater den tödlichen Spuren des NSU durch die Republik und entwickelt aus den Eindrücken ein Theaterstück, eine Geschichte die nicht hätte passieren dürfen.

 

Dienstag 8. April | Casablanca Kino | Brosamerstraße 12 | Nürnberg

Mittwoch 9. April | Kulturforum | Würzburger Straße 2 | Fürth

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

Es spielen: Talke Blaser, Felix Höfner und Asta Nechajute
Inszenierung: Janosch Roloff
Eintritt: 12,- Euro (ermäßigt 10 Euro)

Reservierung in Nürnberg nur über das Casablanca direkt möglich.

 

veranstaltet von: Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg, Radikale Linke Nürnberg, Antifaschistische Linke Fürth, Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus Fürth, Bündnis Nazistopp Nürnberg, verdi Mittelfranken, GEW Bezirk Mittelfranken mehr infos unter: noetheater.de

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