15.01.2013

Volksbegehren gegen Studiengebühren unterstützen!

Mitteilung: GEW Bayern

Studiengebühren sind unsozial und erschweren vielen jungen Menschen den Zugang zum Studium. Viele werden sogar ganz von einem Studium abgehalten. Deshalb ruft die GEW Bayern alle Wahlberechtigten auf, sich in der Zeit vom 17. – 30. Januar 2013 in die ausliegenden Listen einzutragen und damit für die Abschaffung von Studiengebühren aktiv zu werden!

Dazu Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern:

"Allerdings ist mit der Abschaffung von Studiengebühren unsere Forderung nach kostenfreier Bildung noch nicht erfüllt. Wir wenden uns genauso gegen "versteckte Studiengebühren" wie Einschreibe- und Verwaltungsgebühren und gegen ein kostenpflichtiges Zweitstudium. Unsere Forderung lautet: Gebührenfreie Bildung von Anfang an! Diese ist finanzierbar, wenn PolitikerInnen endlich den Mut aufbringen für ein neues Steuerkonzept, das auch den Vermögenden einen angemessenen Beitrag abverlangt."

Dass genügend Geld vorhanden ist, belegt u.a. ein Bericht der Bundesbank vom Oktober 2012. Danach wuchs das Geldvermögen der deutschen Haushalte in einem einzigen Jahr um 101,5 Milliarden Euro auf die Rekordhöhe von über 4,8 Billionen Euro im zweiten Quartal 2012. "Wir appellieren an die Verantwortlichen in der Politik und an die Vermögenden im Land, die entsprechenden Artikel im Grundgesetz: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." (Art. 14) und in der Bayerischen Verfassung: "Eigentum verpflichtet gegenüber der Gesamtheit." (Art. 158) zu verinnerlichen und zur Richtschnur ihres Handelns zu machen!"

Pressmitteilung Nr. 2 / 2013 v. 15.1.2013
Elke Hahn
GEW Bayern
Schwanthaler Str. 64
80336 München
Tel: 089 54 40 81 0
Fax: 089 5 38 94 87
www.gew-bayern.de

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