12.01.2013

GEW Bayern zur Initiative für einen Bildungsstaatsvertrag: Kooperation von Bund und Ländern statt Staatsvertrag der Länder!

Mitteilung: GEW Bayern

"Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern sieht in der von Bayern, Niedersachsen und Sachsen ausgehenden Initiative für einen „Bildungsstaatsvertrag“ den Versuch, den Bund auch weiterhin aus den relevanten Bildungsthemen herauszuhalten. Der aktuelle Vorstoß ist ein Gegenkonzept zur Forderung, dem Bund die durch die sog. Föderalismusreform entzogenen Zuständigkeiten durch eine Grundgesetzänderung zurückzugeben. …"

► Pressemitteilung Nr. 1 / 2013 der Bayern-GEW zum Download
 

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Die Hamburger Landesverband der GEW feierte im November 2005 regional das 200-jährige Bestehen, weil er sich in der Folge der Gesellschaft der Freunde des vaterländischen Schul- und Erziehungswesens sieht. Als weiterer Vorläufer kommt der im August 1848 in Dresden und im Herbst 1848 in Eisenach gegründete Allgemeine Deutsche Lehrerverein in Betracht, dessen Aktivität sich jedoch aufgrund der politischen Restauration ab 1849 weitgehend auf die Herausgabe der Allgemeinen deutschen Lehrerzeitung beschränkte. Er vertrat von vornherein fast ausschließlich die Lehrer der Volksschule . Ab Dezember 1871 gab es nach der Gründung des Deutschen Reiches reichsweit den Deutschen Lehrerverein (DLV) in Berlin. Die Versammlungen des Vereins, deren Besucherzahl bis gegen 5000 stieg, fanden regelmäßig statt; seit 1876 abwechselnd mit einem Delegiertentag des Deutschen und des Preußischen Landeslehrervereins, bis 1893 die Verschmelzung dieser Vereine zustande kam. Der einflussreiche Verein zählte in 45 Zweigvereinen und rund 3000 Einzelverbänden 1904 gegen 105.000 Mitglieder. Sein Organ blieb die » Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung « (Leipzig).

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