15.12.2011

Deutsche Polizisten schützen die Faschisten

ist dieser Beitrag überschrieben:

21.11.2011

„Deutsche Polizis-ten schützen die Faschis-ten“,

diese Parole wurde von uns schon Anfang der 60er (letztes Jahrtausend) skandiert, stimmt heute 50 Jahre später mehr denn je !

An den Bezeichnungen „Döner-Morde“ und „SOKO Bosporus“ sieht man schon, welch Geistes Kind die bearbeitenden Beamten sind.

Außerdem muss man sich vor Augen halten, dass eine vielköpfige Ermittlergruppe – mit Steuergeldern finanziert – zehn Jahre lang angeblich erfolglos nach Tätern forscht und die Schlapphüte von den vielfätigen Geheimdiensten der BRD sind bei den Verbrechen, wie man liest, als Beobachter dabei.

Vielleicht waren es ja Inaugurationsstraftaten, um sich als Spitzel lieb Kind zu machen – siehe Celler Loch?

Wer hat denn da wen unterwandert – da existieren doch auf jeden Fall Sympathien im Klandestinen für Verbrecher?

Die Polizei war ja auch nicht besonders forsch gewesen im Verfolgen von Straftaten aus dem faschistischen Täterbereich.

Nun ist aber Schluss:

Polizisten erschießen, bringt Unglück!

Die Selbsttötungen:

Nach erfolgreicher Serie von Bankrauben und zehn Jahren unter dem Schutz der Schlapphüte?

Das passt einfach nicht zum Persönlichkeitsprofil solcher Täter!

„Abschaltung“! ?

Alle Geheimdienste der BRD und die Staatsschutzabteilungen sollten ab sofort unter die direkte Kontrolle der Parlamente gestellt werden – z. Z. befinden sie sich weitgehend im rechtsfreien Raum!

Faschistische Organisationen müssen als kriminellen Vereinigungen nach Art. 9 Abs. 2 GG und § 3 VereinsG und § 129 StGB eingestuft werden – das ist womöglich leichter als verbieten, wenn so viele „Verfassungsschützer“ im Halbdunkel mitmischen!

Die Bundesrepublik sollte froh sein wegen ihres Ansehens im Ausland, dass es immer wieder mutige Menschen gibt, die sich gegen die Faschisten zur Wehr setzen, die sollte sie schützen mit ihrer Staatsgewalt und nicht mit Bespitzelung, Freiheitsberaubung und Anklagen überziehen!

Die Bundesrepublik Deutschland distanziert sich im Erscheinungsbild der Öffentlichkeit solange nicht vom Faschismus, solange ihre Gerichte und Staatsorgane Faschisten immer wieder gesetzmäßig helfen können!

hey

Kommentare

Dies ist die Stellungnahme, ganz nebenbei, die eines Siegers, nicht die eines bedingungslos verblendeten Kapitulanten!

Diese Bundesrepublik Deutschland hat sich schon immer schwer getan, Faschisten des Naziregimes zu verfolgen und vor Gericht zu stellen: Weder Beamte und Polizisten, noch Richter oder Staatsanwälte, weder Ärzte, noch ihre Helfershelfer in den KZs, weder Verbrecher in Militär oder in den Geheimdiensten, noch Planer und Mitwirkende an der industriellen Ermordung der millionenfachen Opfer, sind außer in ein paar spektakulären Prozessen zur Rechenschaft gezogen worden – ganz im Gegenteil:
Viele „mit Persilscheinen“ kamen zu neuen Ehren und gestalteten diese Republik leider mit!

Und… sie tradierten ihre verbrecherische Gesinnung vom „Herrenmenschentum“ heimlich oder besser gesagt unheimlich weiter: Die klammheimlichen Alltagsfaschisten!

Niemand hatte plötzlich etwas gewusst oder gesehen, trotz des Jubels bei den „Reichsparteitagen“, der sichtbaren Deportationen und der Bereicherung an „artfremdem“ Eigentum!

Vielleicht haben sie ja ihren geifernden „Führer“ nicht verstanden und lesen konnten sie ihn schon gar nicht?

Zu den jüngsten Verbrechen der „Neo-Nazis“:
Hätte der „Staatsschutzapparat“ früher eingegriffen und nicht immer faschistische Verbrechen in der Bundesrepublik als Einzeltaten abgetan und eine Verbindung zu kriminellen Vereinigungen geleugnet, wäre die faschistische Organisierung nicht so leicht und umfassend möglich gewesen.

Diplomatische Scham dem Ausland gegenüber oder/und Beamten-Dumm-/Faulheit?

Oder vielleicht Empathie oder sogar Komplizenschaft mit faschistischen Verbrechern?

Zu hoffen ist nur, dass der berüchtigte Corpsgeist der Polizei nach der Ermordung einer ihrer Kolleginnen endlich dazu nütze ist, faschistische Umtriebe als solche zu benennen und strafrechtlich zu verfolgen, statt sie zu bagatellisieren und marginalisieren.

Ich bin zwar kein Anhänger von sogenannten „Säuberungen“, aber auskehren dürfte man schon bei Polizei und Geheimdiensten, denn: „… im Innern des Landes da leben sie noch“ (Degenhardt).

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