12.04.2011

Eine dieser unausrottbaren Falschmeldungen

besagt, dass die Lohnnebenkosten in Deutschland so exorbitant hoch seien. Insbesondere aus dem Arbeitgeberlager wird dies mantramäßig wiedergekäut und findet immer wieder Gläubige. Und Politiker argumentieren gerne damit, um Deregulierungen zu begründen.  Das Statistische Bundsamt hat nun die Arbeitskosten und die Lohnnebenkosten für das Jahr 2010 EU-weit verglichen und kommt zu einem anderen Ergebnis: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2011/04/PD11__143__624,templateId=renderPrint.psml.

Auch nach Erhebungen und Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) entwickeln sich die Arbeitskosten weiter unterdurchschnittlich und Deutschland liegt im EU-Vergleich im Mittelfeld: http://www.boeckler.de/37883_113407.html

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